Großkundgebung zur "Aktion Fairness" (2)

Wien (FSG). Bei der heutigen FSG-Großkundgebung in Wien, Am Hof, nahmen auch Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und AK-Präsident Herbert Tumpel zur "Aktion Fairness" und den Nationalratswahlen am 3. Oktober Stellung.++++

Michael Häupl, der heute Geburtstag feiert, sagte im Kundgebungszelt Am Hof, dass die Wiener SozialdemokratInnen von der ersten Minute an die "Aktion Fairness" und damit die Gleichstellung der Rechte der ArbeiterInnen mit den Angestellten unterstützt hätten: "Wir SozialdemokratInnen haben klare Inhalte, wir stehen für Gerechtigkeit am Arbeitsplatz und damit für Fairness; wir sichern bestehende und schaffen neue Arbeitsplätze und wir stehen für Gerechtigkeit im Betrieb und in den Unternehmen", untermauerte Häupl. "Dass die Beschäftigung noch nie so hoch war und die Arbeitslosigkeit noch nie so niedrig war, liegt daran, dass wir alle - Bundeskanzler Klima und die Gewerkschaften - uns nie damit abgefunden haben, dass man Arbeitslosigkeit nicht bekämpfen könne."

Arbeitsplatzsicherung oder Arbeitsplatzvernichtung

Die ÖsterreicherInnen können daher am 3. Oktober entweder den Weg der Arbeitsplatzsicherung oder das Experiment der Arbeitsplatzvernichtung wählen.
Die FPÖ präsentiere einen Kandidaten, der als "Sanierer" bekannt sei und 1.500 MitarbeiterInnen nach dem Motto "Österreicher raus -Ausländer hinein" aus seinen Betrieben "geschmissen" hat. "Wir SozialdemokratInnen werden aber auch nicht einen Ausverkauf österreichischer Unternehmen wie OMV oder Telekom zulassen", und schließlich warnte Wiens Bürgermeister vor der FPÖ-Mogelpackung, in der sich "kapitalistisches Gedankengut befindet, das mit dem Papier namens Arbeitnehmer-Interessen verpackt ist".

Arbeit schaffen und Arbeit schützen

AK-Präsident Herbert Tumpel verwies auf die Steuerreform der SozialdemokratInnen, bei der vor allem kleinere und mittlere Einkommensbezieher profitieren werden und auf die Ausbildungsprogramme für junge Menschen und forderte ebenfalls die rasche Umsetzung der "Aktion Fairness". Die erfolgreiche Beschäftigungspolitik auf österreichischer und europäischer Ebene sei ein Erfolg der SozialdemokratInnen. Arbeit schaffen und Arbeit schützen heißt aber auch bei der Ost-Erweiterung "keine österreichischen Arbeitsplätze gefährden"; heißt "der illegalen organisierten Schwarzarbeit einen Riegel voschieben"; bedeutet aber auch "Sicherheit in der Arbeitswelt". (ew)

FSG, 14. September 1999 Nr. 71

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