FSG-Quantschnig: Für Aktion Fairness ohne unsittliche Tauschgeschäfte

"Schäbig", wenn ÖAAB- Tancsits das Gegenteil behauptet

Wien (OTS) - "Die Bundesarbeitskammer unterstützt voll die
Position des ÖGB bei der Aktion Fairness. Unsittliche Tauschgeschäfte wie Urlaub gegen Angleichung der Rechte der Arbeiter an die Angestellten darf es nicht geben", erklärte heute, Dienstag, Josef Quantschnig, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der Bundesarbeitskammer. Es sei "schäbig", wenn ÖAAB-Generalsekretär Tancsits im Vorstand der Bundesarbeitskammer selbst mitbeschließt, dass die Angleichung der Arbeiter an die Angestellten nicht mit der Aliquotierung des Urlaubsanspruchs verknüpft werden darf - und dann erklärt, dass der Vorstand der Bundesarbeitskammer das genaue Gegenteil beschlossen habe. "Tancsits hat im Vorstand der Bundesarbeitskammer gegen die ÖVP Position bezogen. Jetzt soll er dazu stehen. Sonst verliert er jede Glaubwürdigkeit."

"Für die FSG ist klar, dass die Aktion Fairness kommen muss. Nicht akzeptable Tauschgeschäfte wie die Aliquotierung des Urlaubsanspruchs im Gegenzug lehnen wir ab", erklärt Quantschnig. Genau das habe auch der Vorstand der Bundesarbeitskammer beschlossen. "Wir unterstützen voll die Position des ÖGB. Wir wollen das Ende der Ungleichbehandlung. Und es wird endlich Zeit, dass die ÖVP ihre Blockade der Aktion Fairness aufgibt."

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