Riess-Passer: Familienbericht unterstreicht Forderung nach Kinderbetreuungsscheck

Wien, 1999-09-14 (fpd) - Bestätigt sieht die geschäftsführende Bundesobfrau der FPÖ und NR-Spitzenkandidatin für Tirol, Dr. Susanne Riess-Passer, die freiheitliche Forderung für einen Kinderbetreuungsscheck durch den heute vorgelegten Familienbericht. Wenn über zwei Drittel der Eltern den Wunsch haben, mindestens bis zum zweiten Lebensjahr die Kinderbetreuung selbst zu übernehmen, sei dies darüber hinaus eine klare Absage an die von Klima mit Unterstützung der ÖVP vorgenommene Kürzung der Karenzzeit.****

"Die durch den Kinderbetreuungsscheck garantierte völlige Wahlfreiheit für Eltern, ihre Kinder selbst zu betreuen oder in einer Kinderbetreuung unterzubringen, ermöglicht es den Müttern, ohne organisatorische Kunststücke und schlechtes Gewissen die für sie richtige Entscheidung zu treffen", sieht Riess-Passer den großen Vorteil in der freiheitlichen Forderung. Der ökonomische Zwang bei der Entscheidungsfindung falle weg, Eltern müßten keine finanzielle Risiken auf sich nehmen, so Riess-Passer. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedürfe aber weiterer Maßnahmen wie flexiblere Arbeitszeiten, Teilzeitarbeitsplätze und mehr Kinderbetreuungsplätze mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten, fordert Riess-Passer. Auch bei der vollen Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten in die Pensionsberechtigung gebe es noch Handlungsbedarf.

"Daß der Kinderbetreuungsscheck finanzierbar ist, hat der Familienbericht ebenfalls dokumentiert, jetzt gehe es nur mehr um den politischen Willen, ihn auch umzusetzen", erklärte Riess-Passer mit einem Verweis auf die weit hinter der Budgetentwicklung nachhinkenden Ausgaben des FLAF. "Es wird sich nun zeigen, ob für Klima und die ÖVP die Besserstellung von Familien ein echtes Anliegen oder nur Lippenbekenntnis ist", so Riess-Passer, die allerdings befürchtet, daß das plötzliche Entdecken der Familienfreundlichkeit von SPÖ und ÖVP reines Wahlgeplänkel ist und sich an der unmenschlichen Familienpolitik der beiden (Noch-)Regierungsparteien nach dem 3. Oktober nichts ändern wird. (Schluß)

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