Haller: Kinderbetreuungsscheck trägt Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung

Wien, 1999-09-14 (fpd) - Sie finde es gut und richtig, daß Studien im Bereich Familie gemacht und veröffentlicht werden und sich auch verstärkt mit der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auseinandersetzen, sagte heute die freiheitliche Familiensprecherin Edith Haller zu Bartensteins Präsentation des vierten Familienberichts. ****

Wie Haller meinte, sei aber das von der ÖVP proklamierte Karenzgeld für alle nicht die richtige Ansage, da damit eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgeklammert werde. Vielmehr sollte eine Verwirklichung des Kinderbetreuungsschecks forciert werden, da einerseits die Finanzierung gegeben sei und andererseits dieser gerade in der Kleinkindphase der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Rechnung trage. Zur Finanzierung merkte Haller an, daß es vom österreichischen Institut für Familienforschung die Machbarkeitsstudie zum Kinderbetreuungsscheck gebe. Außerdem habe dieser eine breite Zustimmung in der Bevölkerung.

Daß es bei der Nachmittagsbetreuung von Kindern im Pflichtschulalter große Defizite gebe, sei ihr, Haller, bekannt. Es wäre höchst an der Zeit, daß von seiten des Familienministers Signale und Ansätze in diese Richtung gesetzt werden. (Schluß)

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