ÖBB: Neue Maßstäbe im Personenverkehr: 100. Doppelstockwagen ausgeliefert

240 neue Doppelstockwagen für Niederösterreich

Wien (öbb) Mit der Auslieferung des 100. Doppelstockwagens sind die ÖBB auf dem besten Weg, die ehrgeizigen Ziele bei der Erneuerung des rollenden Materials termingerecht umzusetzen. Der Bahn, als größter Gesamtmobilitätsanbieter, ist der Nahverkehr ein großes Anliegen. Die neuen "City-Shuttles" bieten eine qualitativ hochwertige, komfortable und staufreie Alternative zum Individualverkehr. "Wie die äußerst positiven Reaktionen zeigen, haben wir mit den neuen Doppelstockwagen den Geschmack unserer Kunden getroffen",
freut sich ÖBB-Vorstandsdirektor Dr. Gerhard Stindl.****

INVESTITIONSOFFENSIVE: 6,4 MRD. S FÜR NEUES ROLLMATERIAL

Bis zum Jahr 2002 werden bereits 75 Prozent des Wagenmaterials im Zubringerdienst zu den großen Ballungszentren nach den neuesten Komfortkriterien ausgestattet sein. Das Gesamt-investitionsvolumen beträgt 6,4 Mrd. S. Für Niederösterreich werden bis zum Jahr 2001 240 neue Doppelstockwagen (3,7 Mrd. S) ausgeliefert. Das Land Niederösterreich beteiligt sich an dieser Investition mit 1,7 Mrd. S.

Weitere 2,7 Mrd. S investieren die ÖBB in die Modernisierung von 660 Wagen. Diese Wagen, welche dem neuesten Design-Standard entsprechen, kommen in ganz Österreich zum Einsatz und bieten den Kunden zeitgerechten Komfort. Durch die Kostenbeteiligung des Landes Niederösterreich wird auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und den ÖBB dokumentiert.

DER "CITY-SHUTTLE" - EIN "ÖSTERREICHISCHES" PRODUKT

Die Produktion der Doppelstockwagen erfolgt in einer ARGE der Firmen Siemens SGP Verkehrstechnik und Jenbacher. Die gesamte Innenausstattung erfolgt in den Werkstätten der ÖBB. Die einzelnen Komponenten werden in den ÖBB-Werken Knittelfeld, Floridsdorf, St.Pölten und Wörth gefertigt. Die Inlandswertschöpfung liegt bei 90 Prozent. Damit kann der neue "City-Shuttle" als ein "österreichisches" Produkt bezeichnet werden. Bestätigt wird die gelungene Konzeption durch zahlreiches Interesse ausländischer Bahngesellschaften, womit auch die Möglichkeit einer internationalen Vermarktung des "City-Shuttles" besteht.

Die modernen Doppelstockwagen bieten einen völlig neuen Komfortstandard für Pendler. Geboten werden unter anderem Armlehnen, Kopf- und Fußstützen sowie Tische, ähnlich wie in einem Flugzeug. Mit der Erhöhung der Transportkapazität um 50 Prozent kommt es auch zu einer Erhöhung des Sitzplatzangebotes. Die 240 Doppelstockwaggons, welche auf den 6 Hauptmagistralen im Bereich der Ostregion zum Einsatz kommen, werden als Nichtraucherwagen geführt.

DER EINSATZPLAN DER "CITY-SHUTTLES" :

Seit September 1997 : Südbahn, zwischen Wien Südbf und Payerbach-Reichenau 40 Wagen

Seit September 1998 : Ostbahn, zwischen Wien und Nickelsdorf/Neusiedl am See 25 Wagen

Seit Mai 1999 : Nordbahn, zwischen Wien und Bernhardsthal

30 Wagen

Einsatzbeginn 06.09.1999, Nordwestbahn, zwischen Wien Nord - Retz

35 Wagen

Ab 2000 geplant : Franz-Josefs-Bahn, Wien-Krems und Wien -Sigmundsherberg 65 Wagen

Westbahn, Bereich Niederösterreich

Die Auslieferung der modernen Doppelstockwagen wird voraussichtlich im Jahr 2001 beendet sein.

GRÖSSTE INVESTITIONSOFFENSIVE SEIT BESTEHEN DES UNTERNEHMENS

Zusätzlich zur Beschaffung von modernem Rollmaterial investieren die ÖBB in den nächsten Jahren rund 8,2 Mrd. S in die Modernisierung von 43 großen Bahnhöfen und rund 50 Haltestellen. Im Bereich des Infrastrukturausbaues sind Investitionen in der Höhe von über 60 Mrd. S - davon 6,2 Mrd. S bis zum Jahr 2002 für Niederösterreich -vorgesehen.
Zügig voran geht auch der forcierte Ausbau von Park & Ride -Stellplätzen in Niederösterreich. Inclusive der im Vorjahr fertiggestellten 2000 Stellplätze besteht bereits ein Angebot von etwa 22.000 P & R - Plätzen. Der Ausbauplan für Niederösterreich sieht bis zum Jahr 2005 die Schaffung von insgesamt 40.000 Stellplätze in unmittelbarer Nähe der Bahnhöfe vor.

Mit der Realisierung der genannten Maßnahmen, der Steigerung des Reisekomforts und einem modernen Gesamtmobilitätsangebot wird es den ÖBB gelingen, vermehrt Kunden zum Umsteigen auf die umweltfreundliche Bahn zu gewinnen.

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