Wien goes Chicago

Wien, (OTS) Im Rahmen der internationalen Vermarktungsaktivitäten der Bundeshauptstadt reist eine Wien-Delegation unter Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Nettig von 15. bis 19. September nach Chicago, Illinois, in den USA. Neben einer Vielzahl offizieller Treffen mit Verantwortlichen und Managern internationaler Top-Firmen präsentieren Häupl und Nettig die Vorteile des Wirtschaftsstandortes Wien vor 130 hochrangigen Firmenvertretern und Top-Entscheidungsträgern bei einer
gemeinsamen Veranstaltung des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) und des Mid-American Commitee (vertritt unter anderem die
130 größten Konzerne des Mittelwestens). Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Im Rahmen der umfangreichen Präsentationsaktivitäten sind auch 19 Unternehmern der Wien Products - eine von der Wirtschaftskammer Wien initiierte Exportinitiative für Wiener Spitzenprodukte - mit einer Produktschau vertreten. Ebenfalls auf dem Programm: Eine "Vienna Strauss Gala" anlässlich des 100. Todestages des Walzerkönigs. Häupl und Nettig informierten Dienstag im Pressegespräch des Bürgermeisters über "Wien goes Chicago".****

Wien hat gerade für US-Firmen, die von hier aus die Märkte in den aufstrebenden Ländern Mitteleuropas bearbeiten wollen, enorme Vorteile zu bieten, betonten Nettig und Häupl unisono. Zahlreiche US-Konzerne haben dies bereits erkannt und hier ihre Osteuropa-Zentrale aufgeschlagen. Darunter befinden sich klingende Namen wie IBM, McDonalds, Coca Cola oder General Motors. Jüngstes Beispiel ist Motorola: Der Konzern erweiterte im Juni 1999 die Kompetenzen seines Wiener Stützpunktes in Richtung Osteuropa-Headquarter der gesamten Gruppe. Ebenfalls im Juni 1999 gab die Boeing Corporation die Gründung eines Regional Headquarters zur Entwicklung und Betreuung der zentral- und osteuropäischen Märkte bekannt.

Durch den EU-Beitritt Österreichs einerseits und die Ostöffnung andererseits konnte Wien seine Rolle als Drehscheibe zwischen Ost und West weiter festigen. Dies beweist die Tatsache, dass seit dem EU-Beitritt Österreichs die US-Investitionen um fast 20 Prozent angestiegen sind. Insgesamt fließen fast drei Viertel der Investitionen, die aus den USA in Österreich getätigt werden, in die Bundeshauptstadt. Derzeit sind etwa 380 US-Firmen in der Alpenrepublik tätig, davon 280 in Wien. Fast 60 Prozent der US-Firmen in Österreich sind im Handel tätig. 35 Prozent auf dem Servicesektor und 15 Prozent in der Produktion. Erfreulich ist,
dass insbesondere seit 1997 vermehrt Ansiedlungen in besonders zukunftsträchtigen Branchen wie Telekommunikation, Software, EDV und Informationstechnologie sowie sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen registriert werden. (Forts.mgl.) red/bs

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