Hohe Auszeichnung für OeNB-Präsident Adolf Wala

Wien (OTS) - Bundesminister Rudolf Edlinger überreichte dem Präsidenten der Oesterreichischen Nationalbank, Adolf Wala, am 13. September 1999 das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.

Präsident Wala, der 1937 geboren wurde, trat 1965 in die Dienste der Oesterreichischen Nationalbank, wurde 1988 deren Generaldirektor und 1998 deren Präsident.

Präsident Adolf Wala wirkte wesentlich an der Gestaltung der stabilitätsorientierten Geld- und Währungspolitik der OeNB mit und leistete damit einen entscheidenden Beitrag zu Stabilität und Glaubwürdigkeit der österreichischen Währung. Sein Einsatz war auch maßgeblich, daß der österreichischen Währungspolitik im In- und Ausland Anerkennung gezollt wurde und die internationalen Organisationen deren Richtigkeit bestätigten. Diese Bemühungen trugen zusammen mit den über viele Jahre von ihm geleiteten Vorbereitungsarbeiten der OeNB entscheidend zum erfolgreichen Beitritt Österreichs zur Währungsunion bei.

Angesichts der Herausforderungen, welche sich für den österreichischen Finanzsektor durch die globale Vernetzung der Finanzmärkte und die Liberalisierung des Kapitalverkehrs abzeichneten, stellte Präsident Wala im Interesse der Stabilität, Vertrauenswürdigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Finanzplatzes die Weichen für die Neugestaltung und den Ausbau der Finanzmarktaufsicht in der OeNB im Rahmen der ihr übertragenen Befugnisse.

Ein großes Anliegen war Präsident Wala seit jeher die Neuorientierung der OeNB in Richtung eines modernen, effizienten und kostenbewußten Dienstleisters mit international anerkannter Fachkompetenz. In Umsetzung dieses Ziels betrieb er die Erweiterung des betriebswirtschaftlichen Instrumentariums und initiierte Strukturanpassungen, die zu einem Ausbau der strategischen Geschäftsfelder der OeNB mit einer verstärkten Ausrichtung auf das Kerngeschäft führten. In diesem Zusammenhang seien die Marktorientierung des geldpolitischen Instrumentariums, das professionelle Management der Währungsreserven, die Stärkung der volkswirtschaftlichen Analyse, der Ausbau der Finanzmarktanalyse und die Diversifikation sowie Reorganisation der Zahlungsmittelproduktion, wobei insbesondere auf die Gründung der Tochtergesellschaften Münze Österreich AG und Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH hingewiesen sei, angeführt.

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