Ausbau der NÖ Berufsschulen läuft an

Neun Großvorhaben werden bis 2003 fertiggestellt

St.Pölten (NLK) - Der vom NÖ Landtag im Juni dieses Jahres mit einer Gesamtinvestitionssumme von 761 Millionen Schilling beschlossene Ausbau der niederösterreichischen Berufsschulen ist voll angelaufen: Für den Schülerheimneubau der Landesberufsschule Pöchlarn liegt bereits ein Juryentscheid für den ausführenden Architekten vor. Um den Neubau des Schülerheimes, der an Stelle des alten, desolaten Heimes errichtet wird, zeitgleich mit den anderen Ausbauprojekten abschließen zu können, war hier Eile geboten. Das Projekt wird einen Kostenaufwand von 150 Millionen Schilling erfordern.

Alle anderen Projekte in Amstetten, Langenlois, Mistelbach, Neunkirchen, St.Pölten, Stockerau, Waldegg und Zistersdorf befinden sich in der Vorbereitungsphase. Für fünf Projekte wurden bereits die Architektenleistungen ausgeschrieben. Für jene Projekte, deren Bausumme über eine bestimmte Höhe hinausgeht, erfolgt die Ausschreibung der Leistungen EU-weit.

In Amstetten ist ein 6,5 Millionen Schilling teurer Laborzubau geplant. In Langenlois und in St.Pölten werden die Schülerheime mit Kosten von 46,2 Millionen und 65 Millionen Schilling generalsaniert, und in Waldegg erfolgt mit einem Kostenaufwand von 45,6 Millionen Schilling die Generalsanierung des Küchentraktes. Weiters gibt es in Mistelbach und in Neunkirchen Werkstättenneubauten (103,2 bzw. 120,1 Millionen Schilling), in Stockerau einen Neubau des Schülerheimes und eines Turnsaales und einen Zubau zur Schule (118 Millionen Schilling) sowie in Zistersdorf einen Schulzu- und -umbau im Wert von 76,5 Millionen Schilling.

Als zeitliche Zielvorgaben nennt der Gewerbliche Berufsschulrat die jetzige Legislaturperiode. "Mit der Generalsanierung des Schülerheimes in Langenlois werden wir schon bis Ende 2000 fertig sein. Die anderen Projekte gehen sich bis 2003 aus, wobei wir Zeit genug für Planung und solides Bauen haben", ist aus dem Berufsschulrat zu hören.

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