VP-Strobl: Gesamtschule ist Schulmodell aus der Mottenkiste

ÖVP will modernen Pädagogischen Markt und bekennt sich zu Vielfalt und Wahlfreiheit

Wien (ÖVP-Klub) "Die Gesamtschule ist tot!" So bezeichnete ÖVP-Bildungssprecher LAbg. Walter STROBL die verzweifelten Versuche der Wiener SPÖ, das Thema wieder zu beleben.
"Alle Studien, ob international oder zuletzt an der HTL Wien 10 zeigen, dass die Idee der Gesamtschule gescheitert ist."***

Die Studie in Wien umfasste insgesamt 326 Schüler. Der Direktor, Dipl. Ing. Dr. Israeloff - selbst hoher Bildungsfunktionär der SPÖ -bezeichnete den Schulversuch Mittelschule als "eine Fehlentwicklung, deren Korrigierbarkeit durch eine Reform fraglich scheint".
Es werde daher weder in Wien und schon gar nicht in Österreich zu einer Einführung der Gesamtschule per Gesetz kommen. "Ich weiß nicht wie Laska das anstellen will. Für ein derartiges Gesetz bedarf es im Parlament einer Zweidrittelmehrheit und die sehe ich weit und breit nicht", meinte der VP-Bildungspolitiker.
Die SPÖ-Zukunftsvisionen würden in der ideologischen Vergangenheit liegen. "Die ÖVP wird jedenfalls alle Versuche einer ideologischen Zwangsbeglückung mit Einheitsschulen verhindern", kündigte STROBL an.

"Ich kann keiner Mutter, keinem Vater, die in Wien an zwei Standorten laufenden Schulversuche ernsthaft empfehlen", so STROBL. Mit einer einheitlichen Berechtigungsklausel für alle Schüler, egal welche Noten sie haben, die Jugendlichen generell in alle höheren Schulen übertreten zu lassen sei unverantwortlich. Die Folge seien ein hohes Maß an Frustration und viele Repetenten. Der SPÖ fehle es zunehmend an innovativen Ideen, bildungspolitisch sei die SPÖ in ideologischen Mustern der Jahrhundertwende stecken geblieben.

Die ÖVP habe mit ihrem Modell eines "pädagogischen Marktes" eine zukunftsweisende Idee für Wien und alle Ballungsgebiete entwickelt. Kooperationsformenformen in verschiedensten Varianten sollten ermöglicht werden. Grundvoraussetzung ist Freiwilligkeit und Wahlmöglichkeit und damit scheiden alle Ideen mittels "zwangsbeglückendem Gesetz à la Laska" Lösung zu erzwingen aus. Mit dem Modell einer differenzierten Kooperationsschule am Standort der Hauptschule habe die Wiener ÖVP bewiesen, daß sie auch in der Frage der Berufs- und Weiterbildungsorientierung die besseren Ideen habe. "Dieses Modell wird aber nach wie vor vom Wiener Stadtschulrat beharrlich totgeschwiegen", schloß STROBL.***

(SCHLUSS)

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