Dirnberger: SPÖ missbraucht Aktion Fairness für den Wahlkampf

Verantwortliche Politiker in ÖGB und SPÖ waren 6 Jahre untätig

Wien (OTS) - Kritik an der heutigen Kundgebung der SPÖ zur Aktion Fairness mit SPÖ-Vorsitzendem Klima und den Sozialdemokratischen Gewerkschaftern, übt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB):
"Vorweg, die ÖAAB-Fraktion in der AK steht vorbehaltslos zur Gleichstellung der Arbeiter mit den Angestellten. Doch die Vorgangsweise der SPÖ ist ein Skandal. Die tun jetzt so, als ob jeder, nur nicht sie, für das Scheitern der Verhandlungen mit der Wirtschaft verantwortlichen sind."

Tatsache ist, so Dirnberger, dass die Gleichstellung der Arbeiter seit sechs Jahren in diversen Regierungsprogrammen verankert ist, aber die verantwortlichen SP-Politiker in Regierung und ÖGB erst ein halbes Jahr vor der Nationalratswahl mit Verhandlungen zur Umsetzung der Gleichstellung begonnen haben. Dirnberger: "Da ist es doch offensichtlich, dass das Scheitern von der SPÖ vorprogrammiert war, um daraus ein Wahlkampfthema zu machen. Das ist kein FAIR PLAY gegenüber den Arbeitern, wie es neuerdings auf den affichierten SPÖ-Wahlplakaten steht".

Eines Täuschungsmanövers bezichtigt Dirnberger auch GPA-Chef Sallmutter. Dieser hatte vergangene Woche noch wild dementiert, dass die Gleichstellung der Arbeiter mit den Angestellten von der SPÖ für den Wahlkampf missbraucht wird. "Na, Kollege Sallmutter, wie schaut das jetzt mit der heutigen SP-Veranstaltung aus", fragt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger.

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