Gewerbeverein: Medienbeobachtung für KMU unabdingbar!

Wien (OTS) - Die merkwürdigen Äußerungen von VÖZ-GS Schaffelhofer lassen einen unliebsamen Angriff auf die in Österreich seit mehr als 100 Jahren bestehende Medienbeobachtung befürchten. Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) - als Vertretung der heimischen KMU sieht darin eine Beschränkung der Interessen seiner Mitglieder.

Gerade kleine und mittlere Unternehmungen können sich keine Presseabteilungen leisten, die die Medien nach Meldungen über spezifische Daten "screenen". KMU können aber bezüglich ihres Medienechos nicht im Blindflug agieren. Medienbeobachtung ist somit ein wertvolles Instrument der Rückmeldung über die Wahrnehmung eines Unternehmens in der Öffentlichkeit. Ohne Schaffelhofers Motive zu kennen, warnt der ÖGV davor, eine wichtige - in den letzten Jahren noch viel bedeutender gewordene Unternehmensfunktion - die Medienbeobachtung - auch nur in irgendeiner Form anzutasten.

Wenn der VÖZ-Generalsekretär glaubt, daß durch Medienbeobachtung auch nur eine Zeitung weniger verkauft wird, irrt er. Zumeist bestellt man nach Erhalt des Clippings die Originalzeitung als Unternehmen zum Originalpreis nach - Zeitungen, die für die Verlage sonst unverkäuflich wären; denn nichts ist uninteressanter als eine Zeitung von gestern.

Es ist zwar erfreulich, dass der VÖZ nun diverse universitäre Rechtsgutachter bestellt (jedenfalls für diese) - man möge aber dabei nicht vergessen, dass der Kunde der Zeitung der Leser ist -insbesondere der Leser über dessen Unternehmen berichtet wird.

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