Neuer Anlauf für Umfahrung Wald im Pinzgau

Burgstaller: 50 Millionen Schilling-Grenze für Projekt – Regierung steht zur Zusage an Gemeinde – Baubeginn vielleicht noch heuer

Salzburg (OTS) - Wald im Pinzgau bekommt eine Umfahrung, aber zu deutlich günstigeren Konditionen – daran
gebe es nichts zu rütteln, meinte heute Sonntag, 12. September, Straßenbaureferentin Landesrätin Mag. Gabi
Burgstaller nach einer Aussprache noch vor dem Wochenende mit dem Walder Vizebürgermeister August Rieder,
Grundbesitzer Josef Straßer und Lärmgutachter Dipl.-Ing. Reiner Rothbacher. "Die Landesregierung steht zur
Zusage an die Gemeinde. Wald im Pinzgau braucht eine Umfahrung. Und zwar die ursprünglich eingereichte
Version mit einem 250 Meter langen Tunnel", betont Burgstaller.

Die Gemeinde lehnt einhellig ein "Zurechtstutzen" des Projektes ab und hält eine Verkürzung von dessen
"Herzstück" – dem Tunnel - wenig, um so auf niedrigere Kosten zu kommen. Nun liegt es an den maßvolleren
Anboten der Firmen. Daher hat Burgstaller die zuständige Straßenbauabteilung des Landes angewiesen, das
ursprüngliche Projekt in seiner vollen Länge – allerdings herausgehoben aus dem Grundwasser - neu auzuschreiben.
Die Kostengrenze muss um 50 Millionen Schilling liegen. "Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr.
Gasteiger ist informiert, diese Grenze haben wir gemeinsam eingezogen", sagt Burgstaller.

Im November müssen alle Angebote vorliegen, meint Burgstaller weiter. Im Interesse der Walder Bevölkerung, die
unter dem Durchzugsverkehr auf der Gerlos-Bundesstraße B 165 und der Krimmler Landesstraße L 113 leidet,
werde sie sich einsetzen, dass es noch heuer zu einer Auftragsvergabe kommt und mit dem Bau begonnen werden
kann. "Ziel ist es auch, die Bauarbeiten zeitlich so zu terminisieren, dass dadurch die regionale und saisonal
bedingte Arbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft konkret bekämpft werden kann", betont Landesrätin Burgstaller.

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