Krankmacher Flimmerkiste?

Gerade zu Schulbeginn sollten Eltern den Fernsehkonsum ihrer Sprößlinge genauer kontrollieren

Wien (OTS) - Kinderärzte schlagen Alarm: Zuviel Fernsehen macht Kinder krank. Aggressionen, Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen sind die häufigsten Symptome von unkontrolliertem Fernsehen, wie aus einem Beitrag in der September -Ausgabe des Gesundheitsjournals MEDIZIN populär hervorgeht.

Es gehe es nicht darum, gegen das Medium Fernsehen zu wettern, so die Mediziner, Eltern müßten nur genauer darauf achten, was gesehen wird und wie lange ihr Kind vor der Flimmerkiste verbringt. Schätzungen zufolge sitzen hierzulande 20.000 bis 30.000 Kinder um zwei Uhr nachts noch vor der "Glotze". "Gewalt im Fernsehen begünstigt eindeutig aggressives und antisoziales Verhalten", warnt Univ.-Prof. Dr. Ingomar Mutz, Leiter der Abteilung für Kinder und Jugendliche am Landeskrankenhaus Leoben.

Durch zweidimensionale Bilder im Gerät kann das Gefühl für Raum und Zeit verlorengehen. Die Kinder können zwischen Wirklichkeit und den Fernsehinhalten nicht unterscheiden. Die Folgen: Mediziner berichten zunehmend über Teilleistungsschwächen, Angstzustände, Schlafstörungen und Bewegungsmangel ihrer kleinen Patienten. Die Ratschläge der Ärzte in MEDIZIN populär: Die Sprößlinge sollten daher nur vor ausgewählten Sendungen - und nicht zulange alleine -fernsehen dürfen. Fernsehen als Belohnung, als Babysitter oder gar als Einschlafhilfe sollte absolut tabu sein.

Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe von MEDIZIN populär:
Eßstörungen bei Männern, Pro und Kontra Schönheitsoperation, Hilfe bei Blasenproblemen sowie Vorsicht vor bestimmten Putzmitteln.

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