Auer: Umfrage bestätigt Sozialdemokraten – Sonntagsarbeit nicht zulassen

Absage an die "konservative Wende” – NiederösterreicherInnen verzichten auf Rückschritt

St. Pölten (SPI) – "Die Wiedereinführung der Sonntagsarbeit bedeutet einen Rückschritt um 100 Jahre. Es bedeutet, den Arbeiter wieder der Willkür der Wirtschaftslobby preiszugeben und es bedeutet den Beginn des Abbaus aller sozialen Errungenschaften”, nimmt SP-Sozialsprecherin Helene Auer zu der derzeitigen Sonntagsarbeit-Debatte Stellung. Eine Umfrage in NÖ hat gezeigt, daß 80% der Handelsangesellten die Sonntagsarbeit ablehnen und
sich eindeutig gegen den "Einkaufssonntag” aussprechen. Ein Drittel der Angestellten fürchtet um den Arbeitsplatz, wenn keine Überstunden geleistet würden und es besteht nach wie vor eine eklatante Einkommensdifferenz zwischen Männern und Frauen.****

"Es beginnt mit der Sonntagsarbeit und endet mit der
Rechtlosigkeit im Arbeitsprozeß. Gerade bei diesem Thema offenbart die ÖVP wieder einmal ihre Zweigleisigkeit. Auf der einen Seite spricht die ÖVP in vollmundigen Wahlkampfslogans vom "Familienfreundlichen Österreich‘, auf der anderen Seite konterkariert sie dies mit der Forderung nach der grenzenlosen Liberalisierung des Arbeitsmarktes, was am Beispiel Sonntagsarbeit nur auf Kosten der Familie gehen kann”, kritisiert Abg. Auer. "Die Menschen und ihre Familien müssen mehr wert sein, als dem
Verlangen nach dem ultimativen Konsum um jeden Preis nachzugeben”, so die SP-Sozialsprecherin und NÖ Landesfrauenvorsitzende abschließend.
(Schluß) sk/fa

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