Wieder Wirbel um Waffenverkauf von Sturmgewehren des Bundesheers an amerikanischen Waffenhändler

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat das österreichische Bundesheer entgegen einer Weisung von Minister Werner Fasslabend 20.000 Sturmgewehre an einen amerikanischen Waffenhändler verkauft.

FORMAT präsentiert in seiner jüngsten Ausgabe einen Antrag auf Exportbewilligung von 20.000 Sturmgewehren, der am 1. Juli dieses Jahres im für Waffenexporte zuständigen Innenministerium von der Firma 'David Salveggio Arms. Inc.'. eingebracht wurde. Die Waffen sollen - so heißt es im Antrag - 'per Bahn über Buchs oder LKW über Feldkirch' - weiter in die USA transportiert werden. Als Verkäufer fungiert laut dem ebenfalls im Innenministerium eingebrachten amerikanischen Importformular vom 13. Juli 1999 die 'Republik Österreich, Franz Josefskai 7-9, Bundesministerium für Landesverteidigung'. Damit verstößt das Verteidigungsministerium gegen eine Weisung von Minister Werner Fasslabend vom Jänner dieses Jahres, die den Abverkauf von Altwaffen des Bundesheers bis auf weiteres verbietet. Auch der Ministerrat vom 13. April dieses Jahres hat einen Beschluß in diese Richtung gefaßt.." Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gab gegenüber FORMAT dazu an, das Ministerium habe von dem Geschäft 'keine Kenntnis'.

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