Bartenstein: Kindersicherheit hat Priorität bei Schülerfreifahrt

2 km-Grenze bei Schüler am Land fällt

Wien (OTS) - Ab dem Schuljahres 1999/2000 fällt die für die Bewilligung der Schülerfreifahrt maßgebliche Entfernung von 2 Kilometer zwischen Wohnort und Schule weg. Maßgeblich ist in Zukunft nur mehr die Gefährlichkeit des Schulwegs und die tatsächliche Wegzeit. "Damit gehört die viel kritisierte Ungleichbehandlung von städtlichen und ländlichen Gebieten der Vergangenheit an, erklärte Familienminister Dr. Martin Bartenstein am Sonntag.

Bei der Beförderung von Schulkindern im Gelegenheitsverkehr zählt durch einen Erlaß des Familienministers für die Bewilligung der Schülerfreifahrt nur die Gefährlichkeit des Schulwegs. Besonders berücksichtigt muß dabei auch das Alter des Kindes werden. Wartezeiten über eine halbe Stunde sollen nach Möglichkeit vermieden werden.

Für Familienminister Dr. Martin Bartenstein ist diese Neuregelung ein wichtiger Schritt zu einem besseren Schutz unserer Kinder: "Diese Regelung soll in Zukunft gemeinsam mit der Gurtenpflicht bei der Beförderung von Schulkindern in Kleinbussen die Sicherheit am Schulweg erhöhen", so der Ressortchef.

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