Posch: Fasslabend war bisher zu Grenzeinsatz nicht fähig

Attacken Prölls auf Schlögl rein parteipolitisch motiviert

Niederösterreich (OTS-SPI) "Noch vor wenigen Monaten
hat sich ÖVP-Verteidigungsminister Fasslabend für unfähig erklärt, Soldaten für eine Grenzüberwachung in Niederöster-reich abzustellen ohne diese aus dem Burgenland abziehen
zu müssen. Nun dürfte aber der Wahlkampf zu einer Mei-nungsänderung geführt haben", sagte heute SPÖ-Landesge-schäftsführer Oswald Posch. Der Schwenk Fasslabends las-
se sich an seinen Aussagen sowie jenen von höchsten Bun-desheeroffizieren beweisen:

Kurier, Donnerstag, 8.Oktober 1998: "Vom Bundesheer ist
keine Entlastung zu erwarten. Die offizielle Antwort von Ver-teidigungsminister Fasslabend steht noch aus... Doch Fassl-
abend sagte bereits, daß allenfalls Soldaten von der Grenze
im Burgenland verlegt werden könnten".

Salzburger Nachrichten, 8. Oktober 1998: "Fasslabend
schrieb an Schlögl am Mittwoch zurück, daß das Bundesheer eventuell die Kontrolle des Grenzabschnittes March überneh-
men könnte. Großteils müßten die Soldaten dafür aber von anderen Grenzabschnitten abgezogen werden, so Fasslabend".

Niederösterreichische Nachrichten, 27. Mai 1999: " Laut
dem zuständigen Pressesprecher Oberst Görg, könne die
Grenze jedoch nicht ohne Probleme nach burgenländischem
Vorbild geschützt werden. Als Soldat ist ihm die zur Zeit sehr angespannte Personalsituation gut bekannt und es wäre nicht
so einfach, jetzt auch noch einen Assistenzeinsatz in Nö zu leis-ten."

Kurier, Donnerstag, 8.Oktober 1998: "Generaltruppeninspek-
tor Majcen hat deponiert: Kein Personal, kein Geld ".

Posch: "Das beweist, daß Fasslabend bisher nicht imstande
war, Soldaten abzustellen. Prölls Attacken auf Schlögl sind
daher rein parteipolitisch motiviert".
(schluss)

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