Ehemalige ORF-Moderatorin Zierler auf Platz 3 der FPÖ-Bundesliste

Sylvia Breitenfeld-Papházy auf Platz 4

Wien, 1999-09-10 (fpd) - Die ehemalige ORF-Moderatorin Theresia Zierler und Dr. Sylvia Breitenfeld-Papházy kandidieren auf den Plätzen 3 und 4 der FPÖ-Bundesliste für die Nationalratswahlen am 3. Oktober 1999. Dies gaben die geschäftsführende FPÖ-Bundesobfrau Dr. Susanne Riess-Passer und FPÖ-Generalsekretär Peter Westenthaler heute bei einer Pressekonferenz im Wiener Hotel Plaza bekannt. ****

Wie Westenthaler erklärte, folge nun nach einem Wirtschaftskapitän und einem WM- und Olympiasieger geballte Frauenpower. Riess-Passer sprach von zwei engagierten, kompetenten und starken Frauen.

Zierler sprach von einer schnellen kurzfristigen Entscheidung "aus dem Bauch heraus, wie alle guten Entscheidungen in meinem Leben". Es sei Zeit für einen Wechsel und für einen Aufbruch gewesen. Unter ihr bisheriges berufliches Leben habe sie einen Schlußstrich gezogen. Die FPÖ sei für sie der einzig gangbare politische Weg. In den letzten Wochen und Monaten habe sie einen großen Lern- und Reifeprozeß durchgemacht und sei mit Machtkonstruktionen konfrontiert worden. Per 31. August sei sie vom ORF gekündigt worden. "Ich hätte mich beleidigt und deprimiert ins stille Kämmerlein zurückziehen können, aber die einzige Alternative war, mich auf die Füße zu stellen und mitzuarbeiten, daß sich etwas ändert und Leistung und Einsatz wieder honoriert werden", führte Zierler weiter aus.

Wenn sie sage, daß ihre Entscheidung für die FPÖ schnell gewesen sei, so heiße das nicht, daß sie sich über Nacht entschieden habe, stellte Zierler klar. Sie sympathisiere schon seit längerer Zeit mit den Plänen und Zielen der Freiheitlichen und sei stolz, jetzt diesen Weg mitzugehen. Besonders werde sie sich für die Familien, die Frauen und den Schutz der Kinder einsetzen. Den Kinderbetreuungsscheck bezeichnete Zierler als Meilenstein.

Breitenfeld-Papházy gab an, sich besonders in den Bereichen Bildung, Soziales und Frauen engagieren zu wollen. Auf dem Weg ins nächste Jahrtausend brauche Österreich ein bedarfsorientiertes Bildungswesen. Breitenfeld-Papházy sprach sich in diesem Zusammenhang auch für ein Nebeneinander staatlicher und privater Universitäten aus. Zu ihrem politischen Werdegang berichtete sie, daß sie schon immer politisch interessiert gewesen sei. Jörg Haider habe sie als Mensch und Politiker fasziniert, weil er sich um die Sorgen und Ängste der Menschen kümmere. Das gesamte freiheitliche Team arbeite begeistert für Österreich. (Schluß)

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