Gewerbeverein: Danke Herr Stronach, sie zeigen uns in welchem Land wir leben!

Wien (OTS) - Frank Stronach's Wortspenden sind nicht immer die feinsten - aber sie treffen den Kern der Sache - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in einer Presseaussendung. In einem Land in dem der Kanzler und insbesondere seine Arbeitsministerin ÖGB-abhängig sind, in dem die Wirtschaftskammer sich aufgrund des gesetzlich verankerten Interessensausgleichs -allzuoft widerwillig - mit Äußerungen gegen den ÖGB zurückhalten muß, kann nur ein Mächtiger Mißstände und Machtmißbrauch im Bereich Gewerkschaftsbund aufzeigen. Selbst die führenden Journalisten leben gut mit vom ÖGB ausgehandelten Medien-Kollektivverträgen.

Dieser Staat versucht nun den Mächtigen zu knebeln, indem man anstehende Förderungen von einem Gerichtsurteil abhängig macht - es geht dabei wohlgemerkt nicht um Steuerhinterziehung.

- Österreich ist ein Land, wo dünnhäutige Polizeipräsidenten ob einer etwas kritischen Pressemeldung über sie sofort vom Präsidialchef abwärts die Maschinerie zur Identifizierung des Verfassers in Gang setzt, statt sich mit den sachlichen Argumenten problemlösend beschäftigt.

- Wer in diesem Land Machtmonolithe ankratzt, begeht hierzulande beinahe Denkmalschändung.

- Nicht von ungefähr sagte Niki Lauda bei einem Interview anläßlich seines Fünfzigers: "Damals - als er seine erste Fluglinie eröffnen wollte - herrschten noch Zustände wie im tiefsten Ostblock". Das Zitat sollte zu denken geben.

Der Österreichische Gewerbeverein jedenfalls dankt Frank Stronach für seine mutigen Äußerungen gegenüber dem ÖGB. Auch wenn es den Anschein hat, Stronach biegt die österreichische Arbeitsverfassung, wie es kein anderer dürfte. Wichtig sind stets die Vorreiter, die dann die Denkmäler stürzen. Das kommt schließlich allen zugute. Gexi Tostmann war so eine mutige Vorkämpferin bei der Ladenöffnung.

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