Haupt: Antibiotika-Strategieprojekt: Notwendige Schadensbegrenzung

Prävention hat versagt

Wien, 1999-09-09 (fpd) - "Ministerin Hostasch ist offensichtlich jedes Mittel recht, ihre Gesundheitspolitik vor den Wahlen in irgendein Licht zu rücken", erklärte heute der freiheitliche Sozialsprecher Mag. Herbert Haupt zur Pressekonferenz von Hostasch und dem Antibiotika-Strategieprojekt. ****

"Bereits mit Hostaschs Vorgängerin Krammer gab es Diskussionen darüber, daß es in Österreich weder die entsprechenden Antibiotika-Packungsgrößen noch eine effiziente Aufklärungspolitik über die Einnahmepraxis für Patienten gibt. Hunderttausende angebrochene Medikamentenpackungen und die Selbstmedikation in österreichischen Haushalten sind im wahrsten Sinn als Brutstätten des ausufernden Hospitalismus in österreichischen Krankenanstalten zu sehen", so Haupt.

"Die seinerzeitigen freiheitlichen Forderungen, Antibiotika und andere heikle Medikamente in Streifenpackungen vom Apotheker nach dem erforderlichen Gewicht und der Einnahmenmenge richtig dosiert abgeben zu lassen und auf die Notwendigkeit der Einnahme bis zum letzten Tag gesondert hinzuweisen, wurden vom Gesundheitsministerium weder als notwendig angesehen noch wurde die damit verbundene Kostenersparnis beachtet", kritisierte Haupt.

"Auch in diesem Fall hätte die Prävention durch Aufklärungsmaßnahmen bereits vor Jahren erfolgen können statt im nachhinein Schadensbegrenzung zu üben", schloß Haupt. (Schluß)

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