ÖGJ-NÖ: HER MIT EINEM EINHEITLICHEN ARBEITSRECHT ARB / ANG

Großer Aktionstag der ÖGJ-NÖ in Wr. Neustadt zur "Aktion Fairness"

Wien (ÖGB-NÖ) Es ist höchste Zeit, die für die Arbeitgeberseite "heilige Kuh" der unterschiedlichen Arbeitsrechte zwischen Arbeitern und Angestellten zu schlachten. Die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Niederösterreichs fordern "Her mit einem einheitlichen Arbeitsrecht", erklärte Donnerstag der Landesvorsitzende der ÖGJ-NÖ, Patrik Slacik, aus Anlass des großen Aktionstages der ÖGJ-NÖ zur "Aktion Fairness" am kommenden Samstag in Wr. Neustadt. "Die Vereinheitlichung des Arbeitsrechtes darf aber nicht zu einer Schlechterstellung für die Angestellten missbraucht werden, wie die Herren Maderthaner und Stummvoll vorhaben. Die jungen ArbeitnehmerInnen haben jedenfalls kein Verständnis dafür, dass sie in der modernen Arbeitswelt nach einem Anachronismus des vergangenen Jahrhunderts unterschieden und Tausende von ihnen benachteiligt werden sollen", stellte Slacik klar.

Die Kammerfunktionäre der Wirtschaft begreifen die Arbeitnehmer offenbar immer noch nicht als unverzichtbaren Bestandteil modernen Wirtschaftens, ohne deren hoher Ausbildung und deren international anerkannten Könnens in der Wirtschaft nichts läuft, sondern versuchen wie vor einem Jahrhundert, durch die Schlechterstellung Tausender Druck auszuüben – vor allem auf die Arbeiter, betonte der ÖGJ-NÖ Landesvorsitzende. Dabei ist es noch immer ein reines Glückspiel, ob man als Angestellter oder Arbeiter beschäftigt wird – "und wenn sie das unbedingt aufrechterhalten, dann bitte, aber mit gleichen Rechten für Arbeiter und Angestellte", unterstrich Slacik. Denn dass es den Herren Maderthaner und Stummvoll nicht nur um den finanziellen Bereich, sondern auf Prestige, Standesdünkel und unternehmerische Macht ohne jeden Sinn geht ist schon allein dadurch bewiesen, dass sich die Unternehmen durch die angebotenen flankierenden Maßnahmen des ÖGB rund 2 Milliarden Schilling sparen würden, schloss der ÖGJ-NÖ Landesvorsitzende.
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