Riess-Passer fordert sofortiges Verbot von Antibiotika in der Tiermast

Versäumnisse der Regierung bei den Beitrittsverhandlungen sind Schaden für die Gesundheit

Wien, 1999-09-09 (fpd) - Das Versäumnis der rot-schwarzen Regierung, nicht schon bei den EU-Beitrittsverhandlungen so wie Schweden ein Verbot von Antibiotika in Futtermitteln hineinzureklamieren, räche sich nun bitter, stellte die geschäftsführende Bundesobfrau der FPÖ und NR-Spitzenkandidatin für Tirol, Dr. Susanne Riess-Passer, fest. Über den "Genuß" von Fleisch von mit Antibiotika gemästeten Tieren sind schwere Folgen auch für Menschen nicht auszuschließen, so Riess-Passer. Die zunehmende Antibiotika-Resistenz von Bakterien lasse befürchten, daß sich schwere Erkrankungen nicht mehr mit Antibiotika behandeln lassen, eine vor allem für Kleinkinder und ältere Menschen lebensbedrohende Entwicklung. ****

Die jetzigen Forderungen von Prammer nach einem Verbot von Antibiotika in der Tiermast sei nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver vor der Unfähigkeit der SPÖVP-Regierung, kommentierte Riess-Passer die Aussagen der Konsumentenschutz-Ministerin. "Schweden hat bei den Beitrittsverhandlungen gezeigt, wie erfolgreich man seine Interessen durchsetzen kann, wenn man wirklich daran interessiert ist - die österreichischen Verhandler waren entweder unfähig oder unwillig", so die freiheitliche Politikerin abschließend. (Schluß)

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