LIF-Bolena: 32 Millionen für einen Kindergarten, aber kein Geld für Kindergruppen

Die Errichtung von Prestigeobjekten ist angesichts der Not der Kindergruppen skandalös

Wien (OTS) Anlässlich der heutigen Beschlussfassung für die Neuerrichtung eines nur viergruppigen Kindertagesheimes in Wien 14 übte die liberale Sozialsprecherin Alexandra Bolena heftige Kritik:
"Es ist schon bezeichnend, dass für die Neuerrichtung von Projekten ausreichend Mittel da sind, während den Kindergruppen, wenn sie um lebensnotwendige Unterstützung ansuchen, erklärt wird, dass die Kassen leider leer seien."

Vier Kindergruppen haben über den Sommer ihre Pforten bereits schließen müssen, in anderen Kindergruppen bezahlen die Eltern zur Zeit pro Kind monatlich rund 4.800 Schilling. Angesichts dieser Zahlen könne man sich leicht ausrechnen, wie lange die Wiener Kindergruppen noch Bestandteil der Kinderbetreuungsszene sein können, so Bolena.
"Es ist entlarvend, wenn im Wahlkampf zwar permanent betont wird, wie wichtig der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen sei, andererseits aber bestehende Einrichtungen, die noch dazu bei weitem weniger Subvention benötigen würden als gemeindeeigene Einrichtungen tatsächlich erhalten, im Regen stehen gelassen werden", so Bolena. Solange Stadträtin Laska ihre Prioritäten so offensichtlich setzt -für die Errichtung eines Kleinkindergartens gibt es 32 Millionen Schilling, für die Kindergruppen nicht einmal genug, um ihnen ein Überleben zu sichern - sehen sich die Liberalen leider außer Stande, millionenteure Prestigeobjekte mitzutragen.
"Auch ich wünsche mir für unsere Kinder die schönstmöglichen Kinderbetreuungseinrichtungen, aber für manche Kinder sind das eben Kindergruppen. Solange deren Überleben nicht gesichert ist, gibt es unsererseits ein klares Nein zu Millionenbauten", so Bolena abschließend.

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