Gewerbeverein: Österreichs Mobilfunk in den Kinderschuhen

Wien (OTS) Wie in jedem industrialisierten Land wurde zwischenzeitlich auch in Österreich der Mobilfunk zum wichtigen Bestandteil der wirtschaftlichen Infrastruktur. Die beiden marktbeherrschenden Handy-Netz-Betreiber sind - wahrscheinlich bedingt durch das rapide Wachstum - nicht in der Lage oder willens ihre Aufgaben im Sinne von Österreichs Wirtschaft zufriedenstellend zu erledigen. Telekom Control GmbH-Chef Heinrich Otruba - Österreichs oberster Telefon-Regulator ist nicht in der Lage oder nicht mit den nötigen Vollmachten ausgestattet, die übermächtigen Handy-Netz-Betreiber zur Ordnung zu zwingen.

* Mobilkom etwa beschäftigt teure Juristen in großer Zahl, die nicht wissen, was ein "Barzahler" ist (vielleicht ein Zahler an der Bar). So wurde etwa versucht für Banküberweisungen ein Barzahlerentgelt einzuheben. Man muß keine Uni besucht haben, um zu wissen, was Bargeld ist - Schulkinder wissen dies.

* Die Buchhaltung von Mobilkom ist in einem derart konfusen Zustand, daß nach Endabrechnung eines Kunden permanent gesprächsunabhängige Korrekturen nachverrechnet werden.

* Daß man bei diesem Handy-Netz-Betreiber nach wie vor minutenlang in der Telefon-Warteschleife hängt, zeigt die Arroganz des Marktführers - "Das Einzige, das stört, ist der Kunde."

* Der zweite Marktbeherrscher max.mobil ist da aus einem anderen Holz. Seine schriftlich zugesicherten Reichweiten in verschiedenen Orten - etwa im Ort Semmering - kann man nur nutzen, in dem man zuerst einen Fußmarsch auf einen Hügel in Kauf nimmt. Das nennt man moderne Telekommunikation. Übrigens: Hier können die Mitbewerber locker mit - One und Mobilkom bieten ausreichende Verbindungen im ganzen Ort.

Der Telekom-Regulator ist dringend aufgefordert - im Sinne des Wirtschaftsstandortes Österreich - endlich Ordnung zu schaffen oder vom Gesetzgeber allenfalls erforderliche Vollmachten einzufordern, die ihm dies ermöglichen - so der Österreichische Gewerbeverein.

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