An zwei Standorten: "Fünftagewoche" bis zur Matura

Wien, (OTS) Samstag frei, dafür von Montag bis Freitag etwas länger Schule - ein Modell, das bei Eltern, Schülerinnen und Schülern und auch Professorinnen und Professoren gut ankommt.

Mittlerweile gibt es die "Fünftagewoche" an zwei Wiener Gymnasien (Rahlgasse, Marchettigasse) von der fünften bis zur zwölften Schulstufe, an weiteren 30 AHS klassenweise und an so gut wie allen Hauptschulen.

Im vergangenen Schuljahr gab es am Gymnasium Rahlgasse die "Fünftagewoche" von der fünften bis zur zehnten Schulstufe. "Die Zustimmung war sowohl im Lehrkörper als auch bei den Schülerinnen und Schülern groß", erklärte Frau Direktorin Heidi Schrodt. "Im Schulgemeinschaftsausschuss haben wir dann beschlossen, das Modell auf alle Jahrgänge auszudehnen." Um die Akzeptanz dieses Schulversuchs zu dokumentieren, wird in der Rahlgasse heuer eine wissenschaftliche Untersuchung durchgeführt.

Für Stadtschulratspräsident Dr. Kurt Scholz ist die "Fünftagewoche" das zukunftsweisende Modell für die höheren Schulen: "Viele Familien wollen das Wochenende mit ihren Kindern verbringen. Die Mutter, die wochentags zu Hause ist und die Kinder nach der Schule betreut, wird immer seltener." In der Zukunft rechnet Scholz, dass etwa ein Drittel der Schulen die
Fünftagewoche bis zur Matura anbieten. "Das Modell soll keine Doktrin werden, Alternativen müssen bestehen bleiben." (Schluss) ssr

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