Zum Auftakt eines industriegeschichtlichen Symposions:

Letzter Kalkofen auf der Hohen Wand wird angeheizt

St.Pölten (NLK) - Noch vor 100 Jahren war das Kalkbrennen ein unabdingbares Element der damaligen Bauwirtschaft, auf der Hohen Wand stand das Kalkbrennen in bäuerlichen Feldöfen in voller Blüte. Heute sind Kalköfen, soweit noch vorhanden, nur mehr historische Relikte, um die sich die Denkmalpflege kümmert. Morgen, Freitag, 10. September, findet auf der Hohen Wand ein wissenschaftliches Symposion mit Teilnehmern aus Schottland, Schweden, Norwegen, Deutschland und Österreich statt, das sich mit der Erhaltung und Instandsetzung europäischer Kalköfen befaßt, die als wichtige vorindustrielle Relikte gelten. Die Europäische Union fördert das Forschungsprojekt "Limeworks" mit gleicher Zielsetzung.

Zum Auftakt des Symposions gibt es heute Nachmittag eine industriegeschichtliche Demonstration. Unter Mitwirkung des Bundesdenkmalamtes wird der letzte vollständig erhaltene Kalkofen auf der Hohen Wand (Postlwiese) befeuert. Die Initiative dazu hat eine große Baufirma gemeinsam mit der Abteilung Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamtes ergriffen, die in der Kartause Mauerbach untergebracht ist.

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