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Halbzeit-Ergebnis der deutschen ABB deutlich verbessert

Die Asea Brown Boveri AG, Mannheim, hat im ersten Halbjahr ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent auf 87 Millionen Mark gesteigert. Der Auftragseingang stieg um 11 Prozent auf nun 3,7 Milliarden Mark an. Gleichzeitig ging der Umsatz leicht auf 2,9 Milliarden Mark (Vorjahr: 3,0 Milliarden) zurück.

"Mit diesem Ergebnis setzen wir unseren Aufwärtstrend weiter fort und erhalten den nötigen Rückenwind für die Neuausrichtung der deutschen ABB", betonte Dr. Horst Dietz, Vorstandsvorsitzender der deutschen ABB, am Donnerstag vor Journalisten. "Durch die Übernahme von Hartmann & Braun haben wir in der Automation eine Spitzenposition erreicht und treten jetzt weltweit als Komplettanbieter für Produkte und Systeme auf".

Gleichzeitig hat die deutsche ABB ihren Vorstandsbereich Stromerzeugung mit den Gesellschaften ABB Kraftwerke AG, ABB Kraftwerke Service GmbH, ABB Abgastechnik GmbH, ABB Turbinen Nürnberg GmbH und ABB Technikdienste und Logistik GmbH nahezu komplett in das neue Gemeinschaftsunternehmen ABB ALSTOM POWER eingebracht.

Der Gewinn aus diesem Verkauf wird als außerordentlicher Ertrag ausgewiesen und beträgt nach der Risikovorsorge für Kapazitätsanpassung und Rationalisierungen unter deutscher Rechnungslegung 343 Millionen Mark. Die deutsche ABB erhält zusätzlich eine Beteiligung von sieben Prozent an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen.

Während der Auftragseingang mit 2,8 Milliarden Mark im Inland deutlich um 24 Prozent anstieg, nahm er im Ausland auf 0,8 Milliarden Mark (Vorjahr: 1,0 Milliarden Mark) ab. Der Auslandsanteil sank infolgedessen auf 24 Prozent (Vorjahr 33 Prozent). In dieser Entwicklung spiegeln sich die schwache Nachfrage und die Finanzprobleme in den Entwicklungs- und Schwellenländern wider. Für das zweite Halbjahr ist jedoch mit einer Verbesserung des Auslandsgeschäfts zu rechnen, das durch einen schwachen EURO zusätzlich gefördert wird. Besonders erfreulich ist - so ABB Chef Dietz - die Entwicklung in der Gebäudetechnik: "Trotz flauer Baukonjunktur konnten hier einige gute Aufträge hereingeholt werden. So wird ABB beim Neubau des Gerling-Konzerns in Köln, den Sir Norman Foster geplant hat, als Technischer Generalunternehmer fungieren".

Der Umsatz ging um 4 Prozent zurück und erreicht 2,9 Milliarden Mark. Davon entfielen 2,0 Milliarden Mark auf das Ausland und 0,9 Milliarden Mark auf das Inland.

Zur Zukunftssicherung des Unternehmens wurden die Ausgaben für Forschung und Entwicklung noch einmal geringfügig auf 268 Millionen Mark (Vorjahr: 265 Millionen Mark) erhöht. Das sind 9 Prozent vom Umsatz. Die Investitionen in Sachanlagen lagen bei 94 Millionen Mark (Vorjahr 118 Millionen Mark).

Am 30. Juni waren bei der deutschen ABB 22.379 Mitarbeiter beschäftigt, 1.360 weniger als im Vorjahr.

Die Asea Brown Boveri AG, Mannheim, ist Teil der ABB Ltd. mit Sitz in Zürich. Der global tätige Engineering- und Technologie-Konzern ist in folgenden Bereichen tätig: Stromübertragung und Stromverteilung; Automatisierungstechnik; Öl, Gas und Petrochemie; Produktegeschäft und Contracting; Finanzdienstleistungen. Der Konzern beschäftigt rund 175.000 Personen in über 100 Ländern. Die Kunden aus dem Bereich Stromerzeugung werden von den mehr als 50.000 Angestellten des Gemeinschaftsunternehmens ABB ALSTOM POWER bedient.

Hinweis: Bei den vorliegenden Zahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit die Zahlen der wegfallenden Gesellschaften aus dem Bereich Stromerzeugung für 1998 herausgerechnet und umgekehrt die Werte der Hartmann & Braun Gruppe bereits mit aufgeführt.

Ansprechpartner;

Wolfram Eberhardt,
Leiter Presse Asea Brown Boveri AG
Tel.: 0621 / 4381-432
Fax: 0621 / 4381-367

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