Evangelische Kirche verlegt Amtssitz in die Landeshauptstadt

Eröffnung mit einem Fest der Begegnung

St.Pölten (NLK) - Mit einem Fest der Begegnung feiert die Evangelische Kirche A.B. am Freitag, 17. September, um 15 Uhr die Verlegung des Amtssitzes der Superintendentur nach St.Pölten. Das frühere Quartier in Bad Vöslau wurde schon vor Jahresfrist verlassen, während der Renovierung des neu erworbenen Hauses in der Julius Raab-Promenade 18 wurde Zwischenquartier im Bundesländerhaus bezogen. Der Gesamt-Finanzbedarf für Ankauf und Renovierung beläuft sich auf rund 14 Millionen Schilling.

Vor 1972 hatte die Superintendentur, die für rund 40.000 Evangelische in 21 Gemeinden zuständig ist, keinen festen Amtssitz, der Superintendent war als Pfarrer eingesetzt und betreute das Bundesland vom jeweiligen Sitz aus. Von 1972 bis 1978 befand sich die Zentrale in Bad Vöslau. Die stärksten evangelischen Gemeinden befinden sich entlang der Südbahn in Städten wie Wiener Neustadt, Mödling, Baden, Bad Vöslau, Gloggnitz etc., am wenigsten Evangelische gibt es im Waldviertel. Dort gibt es nur drei Gemeinden mit Anhänger dieses Glaubens, wohl noch eine Spätfolge der Gegenreformation. Der niederösterreichische Superintendent Paul Weiland ist für das ganze Bundesland mit Ausnahme des Weinviertels sowie Schwechat und Bruck zuständig, die zur Diözese Wien ressortieren.

Die Eröffnung am 17. September wird im Beisein von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sowie des evangelischen Bischofs Mag. Herwig Sturm und des katholischen Diözesanbischofs Dr. Kurt Krenn vorgenommen. Eröffnet wird auch die Ausstellung "Baustein, nicht Episode -Evangelische in Niederösterreich" im St.Pöltner Stadtmuseum, die von Univ. Prof. Dr. Gustav Reingrabner gestaltet wurde. In den Räumen der Superintendentur gibt es anschließend ein Fest der Begegnung.

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