NÖ Familienhilfe wird erhöht:

Ab Jänner um 500 Schilling mehr

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Familienhilfe wird ab Jänner 2000 auf bis zu 4.000 Schilling monatlich erhöht: Derzeit beträgt sie zwischen 1.000 und 3.500 Schilling. Die NÖ Familienhilfe ist ein Zuschuß des Landes für einkommensschwächere Familien. Sie steht jenen Müttern zu, die keinen Anspruch auf Karenzgeld haben, oder Müttern nach dem Bezug des Karenzgeldes, also wenn das Kind eineinhalb Jahre alt ist, bis zum dritten Lebensjahr des Kindes. "Die Höhe hängt vom Familien-Nettoeinkommen ohne Familienbeihilfe des Bundes, der Anzahl der Kinder und dem Alter der Kinder ab", erklärte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop heute. Durchschnittlich betrage die Familienhilfe 2.100 Schilling.

Beispielsweise erhält eine Familie mit drei Kindern im Alter von ein, neun und elf Jahren mit einem Monatseinkommen von unter 16.000 Schilling künftig eine Beihilfe von 4.000 Schilling. Wenn das Monatseinkommen über 22.400 Schilling liegt, gibt es keinen Zuschuß mehr. Eine Alleinerziehern mit zwei Kindern im Alter von elf und fünf Jahren bekommt bei einem Monatseinkommen von unter 10.000 Schilling die vollen 4.000 Schilling, über 14.000 Schilling hat sie keinen Anspruch.

Bisher kostete die Familienhilfe dem Land 110 Millionen Schilling pro Jahr, ab dem nächsten Jahr sind 143 Millionen Schilling vorgesehen. Prokop: "Ein Vergleich mit den anderen Bundesländern zeigt, daß wir hier gemeinsam mit Vorarlberg an erster Stelle liegen. Ziel sei es, die NÖ Familienhilfe an die Höhe des Karenzgeldes des Bundes (5.700 Schilling) anzuheben. Das setze aber voraus, daß auf Bundesebene das Karenzgeld für alle eingeführt werde. Prokop: "Somit hätten wir rund 30 Millionen Schilling mehr, weil bisherige Familienhilfeempfängerinnen Karenzgeld erhalten würden."

Die Ansuchen auf Familienhilfe stiegen in den letzten Jahren stark: 1997 suchten noch 2.467 Familien an, 1999 werden es rund 3.500 sein.

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