Hager: Kindesmißbrauch/ONODI entdeckt Wahlkampfthema

Beseitigung aller Strafdrohungen zur Verhinderung von Vertuschungsversuchen?

Wien, 1999-09-09 (fpd) - "Es soll zu keinem populistischen Wahlkampfthema werden", meint die Gesundheitssprecherin der SPÖ NÖ angesichts des nunmehr auch von ihr entdeckten Problems des Kindesmißbrauchs. Der freiheitliche EU-Abgeordnete und Strafrechsexperte Prof. Dr. Hager erklärte dazu, daß er diese Auffassung teile und sich über jeden freue, der - wie spät auch immer - auf den Zug aufspringe. Ihm sei das Thema, nämlich der Schutz der Unmündigen, wichtiger als parteipolitische Auseinandersetzung. Besondere Genugtuung bereite es, wenn gerade aus dem Lager der SPÖ, die für die einseitig täterorientierte Entwicklung des Strafrechts die Hauptverantwortung trage, seine jahrelange Forderung nach Opferschutzmaßnahmen unterstützt werde. "Mit dem Schlußsatz ihrer Aussendung:"Je höher die Strafe, desto härter werden auch die Vertuschungsversuche werden" sei Onodi allerdings wieder in den Schoß ihrer ideologischen Umwelt zurückgekehrt", ortet Hager ein seltsames Strafrechtsverständnis.
Aus Anlaß der neuerlichen Kritik an den FPÖ-Wahlkampfplakaten empfiehlt Hager allen jenen, deren Gemüt sich an nackten Kinderpopos reibe, den Gang zum Psychiater und die Vermeidung des Besuches südlicher Sandstrände. (Schluß)

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