Partik-Pable zur Regelung des Waffenbesitzes: SPÖ und ÖVP sollen Farbe bekennen

Die Haltung Waffenbesitzern gegenüber war immer Zankapfel zwischen SPÖ und ÖVP

Wien, 1999-09-09 (fpd) - Die freiheitliche Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable forderte heute die Regierung auf, klarzulegen, wie sie sich nach der Wahl die Regelung des Waffenbesitzes in Österreich vorstelle. ****

Die Haltung Waffenbesitzern gegenüber sei in der vergangenen Legislaturperiode immer ein Zankapfel zwischen SPÖ und ÖVP gewesen, bemerkte Partik-Pable. Während die SPÖ Waffen in privater Hand überhaupt verbieten wollte, konnte sich die ÖVP zu keiner eindeutigen Haltung durchringen.

Die FPÖ sei der Meinung, daß das bereits verschärfte Waffengesetz, das seit 1997 Geltung habe, nun mehr beobachtet werden solle und eine Verschärfung des Gesetzes oder eine völlige Entwaffnung aller privaten Personen in Österreich nicht in Frage kommen könne. Die FPÖ werde alles daran setzen, Gewalttaten zu verhindern, insbesondere solle der illegale Waffenbesitz und Erwerb strenger kontrolliert und bestraft sowie Aggressionshandlungen generell besser verhindert werden, meinte die freiheitliche Sicherheitssprecherin.

"Diejenigen, die unbedingt ihre Konflikte mit einer Waffe austragen wollen, können sich auch bei strengsten Gesetzen eine Waffe besorgen. Wir jedenfalls werden nicht zulassen, daß die rechtstreuen Bürger, die zu ihrem Schutz eine Waffe besitzen, immer mehr schikaniert werden, während sich Kriminelle unbehindert bis auf die Zähne bewaffnen können", so Partik-Pable abschließend. (Schluß)

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