ARBÖ: Für zügigere Reduzierung des Schwefelgehalts im Kraftstoff

Sinnvollere Lösung als Beimischungszwang von Biodiesel

Wien (ARBÖ) - Bei der Beschlußfassung der neuen EU-Abgasvorschriften, denen auch Österreich unterliegt, sind auch
neue Grenzwerte für den Schwefelgehalt in Benzin und Diesel festgelegt worden, die spätestens im Jahr 2005 erfüllt werden müssen.

Der derzeitige Schwefelgehalt im Benzin verhindert Otto-Motore mit direkter Benzineinspritzung, da die bei dieser Technologie notwendigen Katalysatoren durch den Schwefel rasch ihre volle Wirkung einbüßen. ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing Diether Wlaka:
"Gerade diese direkteinspritzende Otto-Motoren sind aber deutlich sparsamer und bewirken daher eine Senkung der Kohlenmonoxid-Emission."

Ein niedriger Schwefelgehalt im Dieselkraftstoff bewirkt bei allen vorhandenen Dieselmotoren eine Reduzierung der Partikelemission. Österreich sollte daher, ähnlich wie Deutschland, die schwefelarmen Kraftstoffe - maximal 50 ppm (parts per million) Schwefel - bereits im November 2001 einführen, wobei ab 2003 eine weitere Absenkung auf 10 ppm vorzusehen ist.

Diese praktisch schwefelfreien Kraftstoffe würden nach Meinung des ARBÖ wesentlich stärker zur Schadstoffreduzierung beitragen als der geplante Beimischungszwang von Biodiesel. Schon bei der Bundeskonferenz im Mai diesen Jahres hat sich der ARBÖ in einer Resolution für schwefelreduzierte Kraftstoffe ausgesprochen.

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