Nowohradsky: Schlögls Zauderei - grobe Fahrlässigkeit auf Kosten der Sicherheit

NÖ Außengrenze ist offen wie ein Scheunentor

Niederösterreich, 9.9.1999 (NÖI) Der Innenminister hat sich durch seine unerträgliche Zauderei in Sachen Grenzsicherheit
selbst disqualifiziert. Während Verteidigungsminister Fasslabend bereits mehrmals betont hat, daß er Grenzsoldaten für die Sicherung der NÖ Außengrenze bereitstellen würde, ist Schlögl in keiner Weise seiner Verantwortung nachgekommen und hat aus parteipolitischen Winkelzügen auf eine Anforderung verzichtet. Das hat dazu geführt, daß die NÖ Außengrenze offen ist wie ein Scheunentor und täglich mehr Illegale im Landesinneren
aufgegriffen werden. Die NÖ EU-Außengrenze ist gerade im Vergleich zu Bayern und dem Burgenland ein einziges Sicherheitsvakuum, ist LAbg. Herbert Nowohradsky empört.****

Entsetzt ist der VP-Abgeordnete vor allem über die Gleichgültigkeit, die Schlögl in dieser Frage an den Tag legt. So meinte er in einem ORF-NÖ Interview wörtlich, daß ihm alles recht sei. "Der VP Niederösterreich ist im Gegensatz zur SPÖ nicht alles recht. Im Gegenteil, die Bevölkerung hat nämlich ein Recht auf eine entsprechend gesicherte Außengrenze. Das jahrelange Zaudern geht auf Kosten der Sicherheit und der betroffenen Bevölkerung",
so Nowohradsky.

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