Maderthaner: Wirtschaft auf Schüssel-Kurs

Wer für Fortsetzung der erfolgreichen Wirtschaftspolitik ist, der muss die Wirtschaftspartei stärken

PWK - "Ich halte es für absolut richtig, dass Vizekanzler Wolfgang Schüssel diese Erklärung zu diesem Zeitpunkt abgegeben hat. Die Wähler müssen wissen, was passiert, wenn die Wirtschaftspartei ÖVP nicht gestärkt aus diesen Wahlen hervorgeht," erklärte WKÖ-Präsident, Wirtschaftsbundobmann Leo Maderthaner. ****

"Ich selbst glaube zwar fest daran, dass die Wähler gescheit genug sind, ein so hohes Risiko zu vermeiden. Ich glaube, dass die ÖVP den zweiten Platz behält und mehr Wählerzustimmung bekommt, als bei den letzten Wahlen. Sollte das aber nicht so sein, dann bin auch ich für den Wechsel in die Opposition," sagte Maderthaner.

"Die Wähler müssen rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht werden, dass dann die Bildung einer handlungsfähigen Regierung ziemlich ausgeschlossen erscheint. Und sie müssen gleichzeitig wissen, dass damit der bisherige wirtschaftspolitische Kurs, der uns steigenden Wohlstand, florierende Betriebe und sozialen Frieden gebracht hat, zu Ende ist." Immerhin hätte die Wirtschaftspartei ÖVP für die Konsolidierung des Staatshaushaltes gesorgt, gegen den anfänglichen Widerstand der SPÖ auch unsere EU-Mitgliedschaft durchgesetzt, für die Einführung des Euro gekämpft und gegen den Willen der SPÖ eine 30-Milliarden-Schilling-Steuerreform zustandegebracht.

"Österreichs Wirtschaft, Unternehmer und Arbeitnehmer, müssen sich klar sein, was es bedeuten würde, wenn diese insgesamt erfolgreiche Wirtschaftspolitik abrupt beendet wird. Denn die ÖVP hat die Wirtschaftskompetenz," sagte Maderthaner und verwies auf eine heute veröffentlichte Meinungsforschungsstudie, wonach 63 Prozent der Österreicher der ÖVP hohe Wirtschaftskompetenz attestieren. Bei der SPÖ sind es um 20 Prozent weniger, bei der FPÖ um mehr als 40 Prozent weniger.
(Schluß) hv

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