ARBÖ: Bessere Transparenz bei Führerscheinkosten

KDV-Novelle bringt Vorteile für Führerscheinwerber

Wien (ARBÖ) - Die 46. Novelle der Kraftfahrgesetz-Durchführungsverordnung (KDV), die nun im Bundesgesetzblatt erschienen ist, bringt Vorteile für den Konsumenten: Fahrschulen unterliegen ab 1.1.2000 einer Preisauszeichnungspflicht. Der ARBÖ begrüßt die kommende Preistransparenz und informiert über die wesentlichsten Fakten.

Jede österreichische Fahrschule muß ab 1.1.2000 sichtbar für den Konsumenten folgende Kosten gesondert angeführen:

  • die Kosten des Theorieunterrichtes
  • die Kosten der Fahrstunden
  • die Kosten für die Vorprüfung
  • die Kosten für die Theorie- und Praxisprüfung

ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Diether Wlaka: "Dadurch ist es für den Konsumenten auch leichter erkennbar, welche Kosten bei einer Wiederholung der Fahrprüfung anfallen."

Diese detaillierte Kostenaufgliederung, die vom ARBÖ sehr begrüßt wird, soll eine bessere Transparenz der Fahrschulkosten ermöglichen. Der ARBÖ-Experte dazu: "Damit ist nun ebenfalls festgelegt, welchen Leistungsumfang verlockende Pauschalangebote haben. Denn bisher hat sich oft so manches Sonderangebot durch extrem hohe Nebenkosten schlußendlich als teurer Mißgriff herausgestellt."

ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Wlaka abschließend: "Nun liegt es an den Konsumenten, durch gezielte Preisvergleiche den Wettbewerb unter den Fahrschulen zu verstärken und damit eine Senkung des Preisniveaus zu erzielen."

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