Neues Konzept der Kooperation internationaler Krebsforschung zwischen Österreich und Osteuropa vom Koordinator Univ.Prof.Dr. Christoph Zielinski präsentiert. CECOG - Central European Cooperative Oncology Group

Wien (OTS) - Vor kurzer Zeit wurde in Südost-, Zentraleuropa und Israel eine neue, gemeinsame Initiative unter dem Namen CECOG -Central European Cooperative Oncology Group gegründet. Koordinator dieser in Europa einmaligen Kooperationsgemeinschaft zwischen Zentral und Osteuropa, ist Univ.Prof.Dr. Christoph Zielinski von der Klinischen Abteilung für Onkologie, AKH-Wien.

CECOG wurde ins Leben gerufen, um ausgewählte, mit hoher Kompetenz ausgezeichnete Zentren in Zentral- und Südosteuropa auf dem Gebiet der Klinischen Onkologie zu einer gemeinsame Strategien verfolgenden, kooperierenden Gruppe zusammenzuschließen. Die Universitätskliniken und Spitäler rekrutieren sich aus folgenden Mitgliedsstaaten:
Österreich, Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Slovakai, Slovenien, Tschechische Republik, Ungarn sowie die Türkei und Israel.

Ziele der CECOG sind:

1.Die Entwicklung einer gemeinsamen, kooperierenden
Studiengruppe mit dem Ziel der Schwerpunktbildung der erwähnten Region als Zentrum klinisch-onkologischer Forschung.

2.Die Entwicklung neuer Therapiestrategien derzeit vor allem
bei PatientInnen mit fortgeschrittenem und metastasierten Lungen- und Brustkrebs unter Einschluß einer entsprechend hohen Zahl an PatientInnen, die aus Österreich oder einem anderen Land der Region allein nicht entsprechend aufbringbar wären, um zu abgesicherten Antworten zu gelangen.

3.Schaffung eines Netzwerks zwischen zentral- und südosteuropäischen Instituten und der EU auf dem Gebiet der klinischen Onkologie und der Kooperation mit der pharmazeutischen Industrie auf höchstem administrativen und wissenschaftlichen Niveau zur Sicherstellung der Patientenversorgung mit modernsten Medikamenten.

CECOG hat jetzt mit zwei konkreten Klinischen Studien gestartet, und zwar

1.)Eine große Multi-Center Studie bei metastasierendem
Brustkrebs, bei der zwei Behandlungsschemata - eines davon eine völlig neue, äußerst vielversprechende Kombination von Chemotherapeutika mit der derzeitigen "Standardmedikation" verglichen wird und

2.) die neue Definition der Behandlung und Effizienz von verlängerter Therapie mit Erhaltung des mittels Chemotherapie erzielten Therapieerfolgs bei fortgeschrittenem Lungenkrebs..

ZIELE UND AUFGABEN DER CECOG - Central European Cooperative Oncology Group

+ Ausbau der Onkologischen Kompetenz-Zentren

Innerhalb Zentral- und Südosteuropas sowie in der Türkei und Israel soll die Entwicklung onkologischer Schwerpunktkrankenhäuser mit höchster wissenschaftlicher Kompetenz aufbauend auf den derzeit bestehenden Fachabteilungen gefördert werden.

+ Kooperationen

In weiterer Folge ist auch der Ausbau der Zusammenarbeit der neu initiierten zentral- und südosteuropäischen Gruppe mit anderen europäischen und nordamerikanischen Onkologiegesellschaften und kooperativen Studiengruppen mit ähnlicher Zielsetzung geplant.

+ Konsens - Konferenzen

Innerhalb der CECOG sollen regelmäßige Konsens-Konferenzen eingerichtet werden, die Therapiestandards, neue Therapiestrategien und schließlich wissenschaftliche, aber auch ökonomische Ziele innerhalb der Region definieren sollen. Die Ergebnisse dieser Konferenzen sollen an Entscheidungsträger innerhalb der Region, aber auch innerhalb des EU-Raums herangetragen werden.

"Durch die Kooperation zwischen ausgewählten Krebszentren in Zentral-und Südosteuropa sowie der Türkei und Israel soll ein deutlicher Innovationsschub sowie eine Steigerung der wissenschaftlichen Kompetenz nicht zuletzt auch zum Wohle Österreichs und der uns anvertrauten PatientInnen in allen Ländern der Initiative erreicht werden", meint der Koordinator der Central European Cooperative Oncology Group, Univ.Prof.Dr. Christoph Zielinski.

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