Gruber/Heinzl: Schiene statt Verkehrslawine auch für Niederösterreich

Widerstand der Bevölkerung gegen Fahrplangestaltung

St. Pölten (SPI) - "Ich verstehe die Verärgerung der Bevölkerung ganz und gar. Diese Fahrplangestaltung für den wichtigen Stadtteil Spratzern hat sich als Fehlschlag herausgestellt", erklärt sich der St. Pöltner NR Anton Heinzl und SP-Bezirksvorsitzender Labg. a.D. Karl Gruber solidarisch mit der Spratzerner Bevölkerung. Die Österreichischen Bundesbahnen haben im Zuge einer Fahrplan-Neugestaltung den Stadtteil Spratzern fast gänzlich von der Schiene abgenabelt. Das Alternativangebot eines verstärkten Busverkehrs stößt auf Widerstand der Betroffenen.****

"Es ist wider jegliche Vernunft und auch wider das Verkehrskonzept, die ohnenhin überlastete B 20 mit einem Verkehrsaufkommen wie die Westautobahn zwischen St. Pölten und Wien noch weiter zu belasten. Es wurde im Landesverkehrskonzept ein großzügiger Schienenausbau zwischen Krems und Hainfeld versprochen, doch die vorliegende Maßnahme lässt eher das Gegenteil erkennen. Wenn die Bundesbahn diese Wegrationalisierung durchführt, werden bald auch auf dieser Strecke die Totenglocken läuten," zeigt sich NR Heinzl betroffen über die Uneinsicht der ÖBB. Im Rahmen des Protest schickten die St. Pöltner Nationalräte Anton Heinzl und Robert Sigl sowie SP-Bezirksvorsitzender, Labg. a.D. Karl Gruber, einen offenen Brief an ÖBB-Personenverkehrsdirektor Dr. Gerhard Stindl, in dem die Politiker die Rücknahme der für die Bürgerinnen und Bürger nachteiligen Fahrplangestalten fordern.
(Schluss) sk/fa

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