Prinzhorn: Regierung ruiniert Klein- und Mittelbetriebe durch zu hohe Lohnnebenkosten

Unternehmensgründungen rückläufig

Wien, 1999-09-07 (fpd) - Der freiheitliche Spitzenkandidat für die Nationalratswahl DI Thomas Prinzhorn machte heute die Regierung massiv dafür verantwortlich, daß die Klein- und Mittelbetriebe immer mehr in Richtung des kollektiven wirtschaftlichen Abgrundes gedrängt würden. ****

So seien die Unternehmensgründungen deswegen rückläufig, weil Österreich als Standort für Firmenneugründungen uninteressant sei. Die Lohnnebenkosten machten rund die Hälfte der Gesamtarbeitskosten aus, die Unternehmer würden täglich von Bürokratie und staatlicher Verwaltung schikaniert werden. In so einem Klima könnten die Klein-und Mittelbetriebe Prinzhorn zufolge keine Verbesserungen erfahren.

Als Lösungsvorschlag bot Prinzhorn eine steuerliche Entlastung der heimischen Betriebe durch Einführung des freiheitlichen Modells der "Fairen Steuern" an. Weiters komme man an einer Senkung der Lohnnebenkosten, wie z.B. durch Abschaffung der Kommunalsteuer, nicht vorbei, wenn es einem wirklich um das Wohl der Klein- und Mittelbetriebe ginge. Als weitere Eckpfeiler nannte Prinzhorn die Attraktivierung des Risikokapitalmarktes, die Schaffung eines einheitlichen Betriebsanlagenrechts und die raschere Liberalisierung des heimischen Strommarktes zur Entlastung der mittelständischen Wirtschaft von überhöhten Stromkosten.

Die Zahl der Vorschläge, um die Klein- und Mittelbetriebe zu entlasten, sei noch beliebig fortzusetzen. Die Regierung solle sich anfänglich jedoch damit begnügen, die schon längst fälligen Forderungen, die hier aufgezählt seien, als dringende Notwendigkeit anzusehen, erklärte Prinzhorn. (Schluß)

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