Prof. Rabushka warnt vor Bankrott des Sozialsystems

FPÖ-Podiumsdiskussion "Faire Steuern" in Graz

Wien, 1999-09-07 (fpd) - Die gestern von der FPÖ in Graz veranstaltete Podiumsdiskussion "Flat Tax - Ein Steuermodell für Österreich" erfreute sich regen Interesses. An die 220 Interessierte verfolgten die Diskussion mit Prof. Dr. Alvin Rabushka, dem "Erfinder" der Flat Tax (Stanford University, USA), LR Paierl (ÖVP), Abg. Gilbert Trattner (Budgetsprecher der FPÖ) und Univ. Prof. Dr. Mandl (Universität Graz) unter der Leitung von S. Lindner (Chefredakteur der Wirtschaftsnachrichten Süd). Die geladenen Vertreter der SPÖ erschienen nicht. ****

Der allgemeine Konsens der Diskussionsteilnehmer lautete: "It’s time for a change." Rabushka stellte fest, daß unter gegenwärtigen Abgabenquoten das Pensions- und Sozialsystem in den meisten Staaten der EU unvermeidbar bankrott gehen werde. Je schneller Österreich handle - solange es noch die Chance dazu habe, bevor ein EU-einheitliches Steuersystem von anderen diktiert werde - , desto wettbewerbsfähiger könne seine Wirtschaft gestaltet werden. Da nur Unternehmen Jobs schaffen, müßten diese durch günstige Investitionsmöglichkeiten und Steuerentlastungen massiv gefördert werden.

Gilbert Trattner sagte, es gelte die österreichische Wirtschaft wettbewerbsfähig zu gestalten, die FPÖ sei dazu bereit. Das freiheitliche Modell der "Fairen Steuern" solle als Ausgangspunkt einer Diskussion auf Bundesebene gelten. (Schluß)

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