Podiumsdiskussion und Wanderausstellung

Vom Arbeitsamt zum Arbeitsmarktservice

St.Pölten (NLK) - Vor fünf Jahren wurde das Arbeitsmarktservice aus der unmittelbaren Bundesverwaltung ausgegliedert. Diesen "runden" Geburtstag hat das AMS NÖ zum Anlaß genommen, den Weg "Vom Arbeitsamt zum Arbeitsmarktservice" in einer Wanderausstellung durch die niederösterreichischen AMS-Geschäftsstellen nachzuzeichnen. Den Auftakt gibt eine prominent besetzte Podiumsdiskussion am Montag, 13. September, in St.Pölten (18.30 Uhr, AMS St.Pölten, Daniel Gran-Straße 10). Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger, AK NÖ-Präsident Josef Staudinger, Wirtschaftskammer NÖ-Vizepräsidentin Sonja Zwazl und Helene Sengstbratl von der Industriellenvereinigung werden gemeinsam mit AMS NÖ-Chef Werner Homrighausen vor allem die Zukunft der Arbeitsmarktpolitik in Niederösterreich in den Blick nehmen.

Nachdem die Arbeitslosigkeit zwei Jahrzehnte lang fast ununterbrochen gestiegen ist, dürfte das Jahr 1999 die Wende gebracht haben. Ende August waren in Niederösterreich 30.076 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 2.269 weniger als ein Jahr zuvor. AMS NÖ-Chef Homrighausen warnt jedoch vor allzu rosiger Interpretation:
"Trotz dieser Trendwende am Arbeitsmarkt werden die Anforderungen an die Innovationskraft der Unternehmen und an die Flexibilität der ArbeitnehmerInnen weiter in die Höhe geschraubt. Der moderne Arbeitsmarkt produziert allein in Niederösterreich übers Jahr gesehen mehr als 110.000 Arbeitslose, die allerdings im Schnitt immer kürzer arbeitslos sind."

An diesem Szenario soll sich in den nächsten Jahren wenig ändern, was auch die Zukunftsstrategien des AMS NÖ prägt. Werner Homrighausen: "Wir werden unser Informationsnetzwerk verdichten und die Selbststeuerungsangebote für die KundInnen, etwa im Internet, weiter ausbauen. Wir werden noch mehr Geld und Kreativität investieren, um den Arbeitsuchenden genau jene Qualifizierungsmöglichkeiten anzubieten, die ihnen tatsächlich weiterhelfen. Außerdem bleibt es die wichtigste Herausforderung des AMS, die Integrationsstrategien für besonders benachteiligte Gruppen am Arbeitsmarkt (Langzeitarbeitslose, Ältere, Frauen mit Betreuungspflichten) ständig weiterzuentwickeln und somit erfolgreich zu halten."

Rückfragen: Dr. Georg Grund-Groiss, AMS NÖ-Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 01/53136-306.

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