KfV fordert Politiker auf: SCHLUSS MIT DEM MINIMALPROGRAMM - MEHR GEWICHT DER VERKEHRSSICHERHEIT! Traurige Halbjahresbilanz bereits Alarmstufe Rot - Maßnahmen müssen Menschenleben retten!

Wien (OTS) - Alarmstufe Rot - so sieht das Kuratorium für Verkehrssicherheit die Verkehrsunfallbilanz des 1. Halbjahres 1999. 18,2% mehr Verkehrstote, 6,1% mehr Verletzte, 5,7% mehr Unfälle mit Personenschaden als im 1. Halbjahr 1998. "Diese traurigen Zahlen sprachen eine deutliche Sprache. Doch von seiten der politisch Verantwortlichen sieht und hört offenbar niemand dieses starke Signal", so KfV-Hauptgeschäftsführer Dr. Othmar Thann.

Den neuerlichen Unfall eines Gefahrenguttransporters von heute, Dienstag, früh sieht das KfV ebenfalls im Licht der notwendigen Veränderungen auf Österreichs Straßen - und in Österreichs Köpfen. Dr. Othmar Thann: "Ein rasches Umdenken tut not, weg vom verbalen Krieg hin zum gemeinsamen Kampf gegen den täglichen Tod auf der Straße. Die Vorschläge zur Reduktion der Unfall- und Getötetenzahlen des Kuratorium für Verkehrssicherheit liegen seit einem Jahr auf Eis - daher unser Wunsch an die jetzige und künftige Bundesregierung: Wir wollen ein klares Bekenntnis zur Verkehrssicherheit! Machen wir gemeinsam Nägel mit Köpfen, arbeiten wir gemeinsam präventiv, unter Einbindung von Experten!" Ein Verhandeln um Maßnahmen ist nach Ansicht des KfV kein Schritt in die richtige Richtung - denn: "Tote sind nicht verhandelbar!"

Verkehrssicherheit geht jeden einzelnen Staatsbürger an, denn, so Dr. Othmar Thann: "Sicher nach Hause kommen will wohl die Mehrheit der Bevölkerung." Weit oben auf der Wunschliste des Kuratorium für Verkehrssicherheit rangiert die österreichweite Sanierung von Unfallhäufungsstellen - eine Maßnahme, die sich nach Meinung der Experten in jeder Hinsicht bezahlt macht. Das mit 15. September 1999 beginnende selektive Lkw-Überholverbot auf bestimmten Autobahnen ist, so Thann, "eine sinnvolle Notmaßnahme - denn es war bereits höchste Zeit zu handeln." Was sich das KfV wünscht, ist "mehr Gewicht der Verkehrssicherheit". Thann: "Alles, was derzeit in puncto Verkehrs-sicherheit in Österreich läuft, ist ein absolutes Sparprogramm. Wir sind Minimalisten in Sachen Sicherheit - und es ist allerhöchste Zeit, das zu ändern. Unser Ziel "Nicht mehr als 600 Verkehrstote jährlich bis zum Jahr 2005" muß Realität werden. Daß Verkehrssicherheit machbar ist, zeigen uns Staaten wie Großbritannien und Schweden."

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