Haupt: Plasmaprozeß ist Beispiel für den Status Quo geschädigter Patienten

Schadensunabhängiger Fonds und Patientencharta bis heute nicht vorhanden

Wien, 1999-09-07 (fpd) - Der am Mittwoch fortgesetzte Plasmaprozeß in Salzburg zeigt deutlich, daß die Politik der rot/schwarzen Regierung bis heute nur dazu geführt hat, geschädigte Patienten mit ihren Schadenersatzforderungen auf einen elendslangen Rechtsweg zu verweisen, kritisierte der freiheitliche Klubobmannstellvertreter Mag. Herbert Haupt. ****

"Trotz immer besser werdender Sicherheitsstandards bei Blut- und Blutprodukten sind eine bundesweite Patientencharta nach dem Vorbild Kärntens und ein schadensunabhängiger Fonds für geschädigte Patienten das Mindestmaß einer ausgewogenen Gesundheitspolitik", forderte Haupt.

"Unterstützung für unsere Forderungen sehen wir Freiheitlichen auch in der Stellungnahme des Justizministeriums zum Blutsicherheitsgesetz, welche anregt, eine gesetzliche Grundlage für die Einrichtung eines Entschädigungsfonds zu schaffen, für den der Bund, die Länder und auch die mit der Gewinnung und Verarbeitung von Blut und Blutprodukten befaßten Unternehmen ihre Beiträge einzahlen", schloß Haupt. Schluß)

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