Linde plant Kapitalerhöhung und Ausgliederung des Arbeitsgebiets Technische Gase ots Ad hoc-Service: Linde AG <DE0006483001>

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Der Aufsichtsrat der Linde AG hat am heutigen Montag dem Grundsatzbeschluss des Vorstands zugestimmt, noch in diesem Herbst das genehmigte Kapital der Gesellschaft in Höhe von 90 Millionen Euro ganz oder teilweise auszunutzen. Der Vorstand hat dabei die Möglichkeit, das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu 10 Prozent des Grundkapitals auszuschließen. Linde strebt im Rahmen der Kapitalerhöhung einen Mittelzufluss von rund 2,5 bis 3,0 Milliarden DM an.

Die Kapitalerhöhung dient vor allem der Finanzierung der Übernahme der schwedischen AGA-Gruppe. Linde wird den Aktionären von AGA noch im September 1999 ein öffentliches Kaufangebot im Gesamtvolumen von 30,9 Milliarden Skr (rund 6,9 Milliarden DM) unterbreiten. Das Angebot steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden, mit der gerechnet wird.

Desweiteren hat der Aufsichtsrat dem Beschluss des Vorstands zugestimmt, das Arbeitsgebiet Technische Gase der Linde AG in die Linde Technische Gase GmbH auszugliedern. Die Verselbständigung erleichtert die Integration der AGA in den Linde Konzern und schafft die organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des Linde-Gasegeschäfts.

Wegen der Bedeutung der beabsichtigten Ausgliederung sollen die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Anfang November dieser Maßnahme zustimmen.

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