Auer: Schüssels "Signal an die Frauen" - glatte Verhöhnung

VP-Liste versucht mit sechs Spitzenmanagerinnen als Kandidatinnen zu punkten

St. Pölten (SPI) - "Schüssels Versuche in der Frauenpolitik Fuß zu fassen, kommen einer Verhöhnung aller Frauen, die nicht das Glück hatten, unter schwarzer Fahne in die Vorstandsetagen einzulaufen, gleich. Offensichtlich hat man als Frau heutzutage "schwarz" zu sein um als "stark" und "weiblich" zu gelten", ärgert sich SP-Frauenvorsitzende und Sozialsprecherin Abg. Helene Auer.****

"Es sieht für mich eher nach einer Karikatur einer gerechten Frauenpolitik aus, wenn die Quereinsteigerin Pecher als Geschäftsführerin der "Inzersdorfer"-Konservenfabrik erklärt, es wäre für sie mit einer Kindfrau (!) kein Problem gewesen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Da stellt sich natürlich für mich die Frage, wie sich diese Frau in den Niederungen der normalverdienenden Familien zurechtfinden wird. Spätestens hier führt sich das VP-Motto ‚Karenzgeld für alle‘ ad absurdum", erklärt die SP-Landtagsabgeordnete.

"Vizekanzler Schüssel beweist mit dieser Nominierung seiner Spitzenkandidatinnen wieder einmal, wie weit die VP-Politik von der Realität entfernt ist", betont Auer abschließend.
(Schluß) sk

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