EU-Regionalpolitik im Sinne Niederösterreich

Pröll: 4 bis 5 Milliarden Schilling für Regionalentwicklung

St.Pölten "Die EU-Regionalpolitik ist im Sinne Niederösterreich", erklärte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Wien. In den nächsten 5 bis 7 Jahren stünden für die regionale Entwicklung insgesamt 4 bis 5 Milliarden Schilling zur Verfügung. Die Mittel würden aus der Ziel 2-Förderung (rund 340 Millionen Schilling), aus den Gemeinschaftsinitiativen INTERREG und NUTS 3 (insgesamt 110 Millionen Schilling) und aus dem NÖ Fitneßprogramm stammen, für das Niederösterreich jährlich 200 Millionen Schilling bereitstellt, von der EU und dem Bund erhoffe er sich eine jährliche Förderung in gleicher Höhe. "Niederösterreich kann sich damit noch weiter zu einem wettbewerbsfähigen Zentralraum entwickeln". ist sich Pröll sicher. Für die Umsetzung der Projekte ist ECO PLUS verantwortlich. In den ersten Monaten des heurigen Jahres wurden im Wald- und Weinviertel 13 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Schilling realisiert, die Förderung betrug 160 Millionen Schilling. Demnächst werden weitere 8 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 300 Millionen Schilling in Angriff genommen.

Besonders das Wald- und Weinviertel hätten schon beispielhafte Initiativen ins Leben gerufen, die die regionale Wirtschaft stärken, betonte Pröll. "Im Waldviertel setzen wir voll auf Landwirtschaft und Telematik", erläuterte Waldviertel-Manager Dipl.Ing. Adi Kastner. Beispielsweise derzeit werde die Mariendistel in der Pharmazie eingesetzt. In der Telekommunikation sei man mit dem ADSL-Projekte (Glasfaserkabel) europaweit federführend. "Im Weinviertel legen wir das Hauptaugenmerk auf die Zusammenarbeit mit Südmähren und der Westslowakei", berichtete Weinviertel-manager Dipl.Ing. Hermann Hansy. Gleichzeitig wurden heute die beiden neuesten Broschüren des Club Niederösterreich präsentiert. Sie beschäftigen sich mit den Fitneßprogrammen für das Wald- und das Weinviertel.

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