Porträt eines Lebens für zwölf Töne

Die Stadt Mödling enthüllt Denkmal für Arnold Schönberg

St.Pölten (NLK) - In Mödling schrieb Arnold Schönberg (1874 -1951) Musikgeschichte. Die Entwicklung der Zwölftonmusik gelang ihm in seiner Mödlinger Kompositionswerkstatt, er wohnte auch von 1918 bis zu seiner Übersiedlung nach Berlin 1925 in dieser Stadt und hatte sich schon vorher als Leiter des Mödlinger Gesangsvereines "Freisinn" betätigt. Die Stadt Mödling nahm den 125. Geburtstag Arnold Schönbergs zum Anlaß, ein Denkmal in Auftrag zu geben, das am Montag, 13. September, um 17 Uhr feierlich enthüllt wird. Es stammt von der Künstlerin Elisabeth Ledersberger-Lehoczky, einer gebürtigen Ungarin, die seit 1961 in Österreich lebt und arbeitet. Sie wurde als Malerin und als Bildhauerin bekannt, wobei sie vorwiegend Marmor bearbeitet.

Das Denkmal ist ein "Porträt eines Lebens für zwölf Töne" und stellt sich als gewundene, aus Schichten bestehende Tonleiterskala dar. Symbolisiert wird damit die ungeheure Umwälzung im kompositorischen Schaffen seiner Zeit, was schon zu Lebzeiten Schönbergs erkannt und gewürdigt wurde. In Mödling hatte Schönberg auch mehr als 100 Kompositionsschüler, darunter Anton Webern und Hanns Eisler.

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