Zum Achtziger des Alt-Landeshauptmannes:

"Andreas Maurer-Schule" in Trautmannsdorf

St.Pölten (NLK) - Es war ein Geburtstagsgeschenk, über das sich der "Achtziger" besonders gefreut hat: Die Volksschule in Trautmannsdorf an der Leitha trägt nunmehr den Namen "Andreas Maurer-Schule". Hier hat er von 1925 bis 1933 die Schulbank gedrückt, das Abschlußzeugnis enthält "lauter Einser". Der Niederösterreich-Fonds hat dazu eine Gedenktafel gestiftet, die gestern vom Präsidenten des Fonds, EVN-Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber, im Foyer der Schule enthüllt wurde. Davor wurde in der Pfarrkirche Trautmannsdorf ein Dankgottesdienst gefeiert, den der 94jährige Kardinal Dr. Franz König zelebrierte.

"Es kommt nicht auf schöne Reden an, sondern auf das gelebte gute Beispiel", betonte Kardinal Dr. König in seiner Predigt, in der er den christlichen Politiker Andreas Maurer würdigte und vor allem auf dessen soziales Wirken als Landeshauptmann verwies.

Generaldirektor Dr. Gruber erinnerte daran, daß der Niederösterreich-Fonds 1976 anläßlich des 10jährigen Regierungsjubiläums Maurers gegründet wurde. Aufgabe sei es vor allem, für die Hebung des Landesbewußtseins zu wirken. Eine große Rolle spiele dabei die Auseinandersetzung mit der niederösterreichischen Zeitgeschichte, die Andreas Maurer immer besonders am Herzen lag.

Der Text der Gedenktafel in der Trautmannsdorfer Schule:
"Heimat ist nicht Enge, sondern Tiefe. Aus Anlaß des 80. Geburtstages von Alt-Landeshauptmann Ökonomierat Andreas Maurer am 7. September 1999 hat der Gemeinderat von Trautmannsdorf dieser Schule den Namen ‚Andreas Maurer Schule‘ verliehen. Sie soll an den Schüler Andreas Maurer der Jahre 1925 - 1933 erinnern, der von 1966 bis 1981 als Landeshauptmann von Niederösterreich mit großem Erfolg die Geschicke unseres Heimatlandes lenkte. In dankbarer Wertschätzung die Marktgemeinde Trautmannsdorf am 16. August 1999, Bürgermeister Andreas Maurer jr., der Niederösterreich-Fonds, Präsident Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber."

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