Farthofer: ÖVP lässt Tausende kleine Milchbauern im Stich

Hunderte Jobs weniger - Hunderte Landwirte nach Milchpreissenkung in ihrer Existenz bedroht

St. Pölten, (SPI) - "Das Desaster rund um den der ÖVP-Niederösterreich nahestehenden "NÖM"-Konzern ist um eine Facette bereichert. Die Unstimmigkeiten zwischen der NÖM und der OÖ Bergland betreffend des Logistikunternehmens Milchfrisch und die jüngsten massiven Milchpreissenkungen durch die NÖM, die teils existenzbedrohende Ausmaße für die Milchbauern in Niederösterreich annehmen, ließen bereits Schlimmes befürchten. Nun hat die Bergland für Hunderte kleine Milchbauern die Ab-Hof-Abholung eingestellt, was die Produktionskosten für die bäuerlichen Betriebe natürlich erhöht. Nachdem in VP-nahen Unternehmen Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten Monaten ihren Job verloren, stehen nun auch Hunderte Milchbauern in NÖ mit dem Rücken zur Wand", kritisiert der Landwirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Erich Farthofer, die NÖVP.****

Es ist eine Tatsache, dass in allen diesen Betrieben und Genossenschaften VP-Politiker und schwarze Bankenvertreter das Sagen haben. Einmal mehr wurden die Bauern von der Volkspartei im Stich gelassen, ja selbst Niederösterreichs "höchster" Bauernbündler, LH Erwin Pröll, übt sich in Stillschweigen und lässt die "schwarzen Riesen" gewähren. Diese Unternehmen sind aber längst nicht mehr für die Bauern da und auch deren Funktionäre haben sich bereits von den Interessen der ländlichen Regionen verabschiedet. "Durch die Versäumnisse der ÖVP-Landwirtschaftspolitiker werden damit noch mehr kleine Bauern für immer ihren Betrieb zusperren müssen, gleichzeitig aber die großen und industriell geführten "Agrarfabriken" mehr Gewinne einfahren können. Denn diese werden von der ÖVP seit Jahren mit Fördermitteln überschüttet, während die Kleinen langsam aber sicher verdrängt werden", so Abg. Farthofer abschließend. (Schluss) fa

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