Mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr

Pröll-Appell an die Eltern und alle Landesbürger

St.Pölten (NLK) - "Wenn durch eine Maßnahme, etwa eine neue Ampel am Schulweg, auch nur ein einziger Unfall verhindert wird, dann hat sie sich schon gelohnt", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ". Er zog anläßlich des Schulbeginns eine positive Bilanz der von ihm 1995 gestarteten Aktion "Verkehrssicherheit für Kinder", die im Vorjahr auch auf die Senioren ausgedehnt wurde. Bisher konnten 500 Gefahrenstellen entschärft werden, somit durchschnittlich 100 pro Jahr. Pröll richtete auch einen dringenden Appell an die Elten, ihre Kinder entsprechend auf den Schulweg vorzubereiten, im Straßenverkehr auch selbst Vorbild zu sein und "ihr Wertvollstes" auch durch entsprechende Kindersitze im Auto wirksam zu sichern.

500 entschärfte Gefahrenpunkte seien, so Pröll, ein Gemeinschaftswerk von Bürgern, Politik und Verwaltung und ein gutes Beispiel, wie die vielzitierte "Bürgergesellschaft" funktionieren könne. Die neuralgischen Punkte wurden von Kindergärten, Schulen, Elternvereinen, Gemeinden, engagierten Bürgern, der Exekutive und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit gemeldet, der NÖ Straßendienst geht jedem einzelnen Hinweis nach und setzt entsprechende Maßnahmen. Pröll ersuchte alle Bürger um ihre weitere Mitarbeit bei den Verkehrssicherheitsaktionen für Kinder und Senioren.

Natürlich sei der Erfolg solcher Maßnahmen nicht exakt meßbar, meinte der Landeshauptmann, aber wenn im Vorjahr um 20 Prozent weniger Kinder als Fußgänger und als Radfahrer zu Schaden gekommen sind, dann sei das sicher auch auf die Aktion "Verkehrssicherheit für Kinder" und auf den besonderen Einsatz der Exekutive für die jüngsten Verkehrsteilnehmer zurückzuführen.

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