LR Bauer: Schulbeginn - die Gesundheit der Kleinsten im Auge behalten

Gesundheitsvorsorge in der Jugend erspart Behandlung in späteren Jahren - Aktion "Bewegte Klasse" ein Erfolg

St. Pölten, (SPI) - "Die Gesundheitsvorsorge und ein gesunder Lebensstil beginnt in der frühesten Jugend - dabei kommt den Eltern der Kleinsten, die heute zum ersten Mal in die Schule marschieren, besondere Verantwortung zu", stellt Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer zum morgigen Schulbeginn fest. Es sind nur einige wenige Dinge, die einfach mithelfen, spätere Schäden und damit Behandlungen zu vermeiden. "Ganz wichtig ist die richtige Ernährung. Die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit der Schüler ist mit der Wahl des Frühstücks bzw. der Jause eng verknüpft. Wichtig ist dabei vor allem, daß dem Frühstück genügend Zeit gewidmet wird - Hast und Eile am Morgen kann schädlich sein", so Bauer. Obst, Milch- und Getreideprodukte sind für die Kinder in diesem Alter besonders wichtig. Hier zeigt sich die Aktion "Gesunde Jause" des NÖ-Gesundheitsforums, welche bereits seit vielen Jahren durchgeführt wird, als positive Bewusstseinsbildung in Sachen Ernährung.****

Weiters müssen die Eltern und Lehrkräfte auf das Gewicht der Schultasche der "Taferlklassler" achten. Vor allem die Kleinsten sind hier oftmals überlastet, Haltungsschäden durch das schwere Tragen können bei tatkräftiger Hilfe der Eltern bzw. der Omas und Opas vermieden werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, auf eine ausreichende Bewegung der Kinder zu achten. Nicht nur aus Gründen der Gesundheit, sondern auch für einen hohen Lernerfolg ist es wichtig, dem Bewegungsdrang der Kinder in den ersten Schuljahren genügend Raum zu widmen.

"Besonders in den ersten Jahren ist es für die 6 bis 7-jährigen schwer, lange Zeit still zu sitzen und dem Unterricht zu folgen. Ausreichend Bewegung ist nicht nur gesund, es schafft auch Kräfte für den Schulerfolg. Daher darf ich mich bei allen Lehrkräften bedanken, die sich bisher an der Aktion "Bewegte Klasse" des Landes Niederösterreich (derzeit 88 Schulklassen mit 8800 Schülerinnen und Schülern) beteiligt haben. Die Erfahrungen zeigen, dass die Lernfreunde, die Leistungen, aber auch das soziale Verhalten der Schüler durch die Bewegung deutlich besser sind als in Klassen, die sich an der Aktion noch nicht beteiligt haben. Im Sinne der Schülerinnen und Schüler darf ich alle Lehrerinnen und Lehrer, die noch nicht teilnehmen ersuchen, dem Projekt beizutreten", so Landesrat Dr. Bauer abschließend.
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